Beamtenversorgung

Das Dezernat Beamtenversorgung ist für die Versorgung aller hessischen Landesbeamten und Landesbeamtinnen sowie Richterinnen und Richter zuständig und betreut derzeit etwa 82.000 Versorgungsempfangende.

Zuständigkeiten

Der Aufgabenbereich umfasst u. a.

  • die Erfassung und Anerkennung von Dienstzeiten
  • das Erstellen von Versorgungsauskünften an aktive Beamte/Beamtinnen
  • das Erstellen von Auskünften im Scheidungs-/Versorgungsausgleichsverfahren vor dem Familiengericht sowohl bei aktiven Beamten/Beamtinnen als auch bei Ruhestandsbeamten/Ruhestandsbeamtinnen
  • die Festsetzung des Ruhegehaltes (Pension)
  • die Festsetzung der Hinterbliebenenversorgung
  • die Festsetzung von Zuschlägen für Kindererziehungszeiten und Pflegetätigkeiten
  • die Festsetzung des Altersgeldes
  • die Regelung von Versorgungsbezügen beim Zusammentreffen mit Einkünften, Renten oder weiteren Versorgungsleistungen
  • die Umsetzung von Entscheidungen des Familiengerichtes (z. B. Scheidung, Versorgungsausgleich, Abänderungsverfahren)
  • Versorgungslastenteilung nach dem Versorgungslastenteilungsstaatsvertrag

Grundlage sind u. a. das Hessische Beamtenversorgungsgesetz, das Hessische Beamtengesetz, das Hessische Besoldungsgesetz sowie das Hessische Sonderzahlungsgesetz.

Wir sind von montags bis donnerstags von 08:00 bis 12:00 Uhr und von 14:00 bis 16:00 Uhr, sowie freitags von 08:00 bis 13:00 Uhr für Sie telefonisch erreichbar.

Wenn Sie uns besuchen möchten, vereinbaren Sie bitte vorab einen Termin.

Sie finden uns als Außenstelle des Regierungspräsidiums in der Fünffensterstraße 4 in Kassel.

Kontaktdaten für Versorgungsempfangende, Altersgeldberechtigte und aktive Beamtinnen und Beamte des Landes Hessen.

Bezügestelle
Das Dezernat Beamtenversorgung ist lediglich für die Berechnung von Bruttoversorgungsbezügen zuständig. Die Versteuerung (Nettoberechnung) und Auszahlung erfolgt durch die Bezügestelle, Nebenstelle Wiesbaden. Die für Sie jeweils zuständige Ansprechperson können Sie Ihrem aktuellen Bezügenachweis entnehmen.
Die Bezügestelle ist ebenfalls für die Zahlung des kinderbezogenen Familienzuschlags zuständig. Die Zuständigkeit für die Kindergeldbearbeitung wurde ab 01.05.2022 von der Bezügestelle auf die Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit (BA) übertragen.

Beihilfestelle
Bei Fragen zur Abrechnung von Kranken- und Pflegekosten nach der Hessischen Beihilfeverordnung wenden Sie sich bitte direkt an die Beihilfestelle des Regierungspräsidiums Kassel.

News

Der Hessische Landtag hat am 17.10.2022 das Gesetz über die Gewährung einer Energiepreispauschale für versorgungsberechtigte Personen (EPP Hessen) beschlossen (GVBl 33 S. 520).

Die Energiepreispauschale wird den berechtigten Personen mit den Versorgungsbezügen im Dezember 2022 ausgezahlt. Den Abrechnungen der Bezügestelle für den Monat Dezember 2022 liegt ein Hinweisblatt bei, dem Sie entnehmen können, ob Ihnen die Energiepreispauschale zusteht. Sollte bei Ihnen einer der dort genannten Ausschlussgründe vorliegen, sind Sie verpflichtet dies der Pensionsbehörde anzuzeigen.

Die Versorgungsbezüge werden ab 01. August 2022 und ab 01. August 2023 erhöht.

Die Bezügebestandteile, die Grundlage für Ihre Versorgung sind (z. B. die Grundgehälter der Besoldungsordnungen A, B, C, R, W, ruhegehaltfähige Amtszulagen und die allgemeine Stellenzulage Nr. 13 VB HBesO) und Bezügebestandteile, die in festen Beträgen festgesetzt sind (z. B. bei bestimmten Unterhaltsbeiträgen), erhöhen sich ab 01. August 2022 um 2,2 % und ab 1. August 2023 um 1,89 %.

Die Kürzung der Versorgungsbezüge aufgrund eines durchgeführten Versorgungsausgleichs nach § 63 HBeamtVG erhöhen sich ab 01. August 2022 um 2,1 % und ab 1. August 2023 um 1,79 %.

Einige wenige statische Bezügebestandteile sind grundsätzlich aufgrund gesetzlicher Regelungen von Erhöhungen ausgenommen.

In Einzelfällen können manuelle Umstellungen erforderlich sein (z.B. bei bestimmten Unterhaltsbeiträgen oder manuellen Kürzungen). Betroffene erhalten entsprechende Mitteilungen.

Einzelheiten können Sie dem „Gesetz über die Anpassung der Besoldung und Versorgung in Hessen in den Jahren 2022 und 2023 und zur Gewährung einer Corona-Sonderzahlung aus Anlass der COVID-19-Pandemie (HBesVAnpG 2022/2023) vom 8. Dezember 2021 GVBL I Nr. 46, S. 871 entnehmen.

Das Hessische Gesetz über die Gewährung einer Corona-Sonderzahlung gilt nicht für Versorgungsempfänger.

Ausnahme:

Eine Corona-Sonderzahlung erhalten Versorgungsempfänger in Höhe von

  • 500 Euro, wenn am 15. Oktober 2021 ein aktives Dienstverhältnis und zudem an mindestens einem Tag im Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Oktober 2021 Anspruch auf Dienstbezüge bestanden hat sowie
  • weitere 500 Euro, wenn am 15. Januar 2022 ein aktives Dienstverhältnis und zudem an mindestens einem Tag im Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis zum 15. Januar 2022 Anspruch auf Dienstbezüge besteht.

Bei Teilzeitbeschäftigung erfolgt diese Zahlung entsprechend der Arbeitszeit anteilig.

Hinweise

Datenschutzrechtliche Hinweise über die Erhebung personenbezogener Daten (Art. 13 der Datenschutzgrundverordnung – DSGVO) im Zusammenhang mit der Bearbeitung Ihrer Versorgungsbezüge gemäß den Vorschriften des hessischen Beamtenversorgungsrechts.- Gültig ab 25.05.2018

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