Ein Teddybär mit Verletzung

Zentrale Dienstunfallfürsorge, Sachschadensersatz

Zweck der Unfallfürsorge ist die Unterstützung bei der Beseitigung der Unfallfolgen, die durch einen Dienstunfall verursacht worden sind.

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Zweck der Unfallfürsorge ist die Unterstützung bei der Beseitigung der Unfallfolgen, die durch einen Dienstunfall verursacht worden sind.

Ob und wann überhaupt ein Dienstunfall vorliegt und ggf. welche Fürsorgeleistungen der/dem Verletzten zustehen, regelt für die Beamtinnen und Beamten des Landes Hessen das Hessische Beamtenversorgungsgesetz (HBeamtVG).

Nicht jedes Ereignis im Dienst ist allerdings ein Dienstunfall im Sinne des Gesetzes. Der Dienstunfall wird definiert als ein „auf äußerer Einwirkung beruhendes, plötzliches, örtlich und zeitlich bestimmbares, einen Körperschaden verursachendes Ereignis, das in Ausübung des Dienstes eingetreten ist“.

Zum Dienst gehören auch Dienstreisen, der Weg vom oder zum Dienst, der Besuch von Aus- und Fortbildungsveranstaltungen sowie die Teilnahme an dienstlichen Sitzungen oder sonstigen Dienstgängen, sofern diese genehmigt wurden. Alle Ereignisse und Umstände, die (überwiegend) der privaten Sphäre zuzurechnen oder als Gelegenheitsursache zu definieren sind, sind dagegen von der Unfallfürsorge nicht erfasst.

Die Unfallfürsorge des Dienstherrn für die Beamtinnen und Beamten ist das Gegenstück zur gesetzlichen Unfallversicherung für die Tarifbeschäftigten (Angestellte, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer) durch die Unfallkasse Hessen in Frankfurt.

Die Unfallfürsorgestelle beim Regierungspräsidium Kassel ist für Beamtinnen und Beamte folgender Dienststellen zuständig:

  • Polizeipräsidium Nordhessen, Polizeipräsidium Westhessen, Polizeipräsidium Osthessen, Polizeipräsidium Südosthessen, Polizeipräsidium Mittelhessen, Polizeipräsidium Südhessen, Polizeipräsidium Frankfurt am Main
  • Hessisches Polizeipräsidium für Technik (HPT), Hessisches Bereitschaftspolizeipräsidium (HBPP), Hessische Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit (HöMS)
  • Regierungspräsidium Kassel (RP)
  • Hessische Landesfeuerwehrschule (HLFS)
  • „Kommunalisierte“ Mitarbeiter/innen der hessischen Landkreise (ehemalige Beamtinnen und Beamte der Allgemeinen Landesverwaltung)
  • Schulen, Staatliche Schulämter, Studienseminare und Hessische Lehrkräfteakademie im Bezirk des Regierungspräsidiums Kassel
  • Landesamt für Verfassungsschutz Hessen (LfV)
  • FITKO (Föderale IT-Kooperation)
  • Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger des Landes Hessen
  • Hessisches Ministerium der Justiz (HMdJ) und nachgeordneter Bereich
  • Hessisches Ministerium der Finanzen (HMdF) und nachgeordneter Bereich
  • Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUKLV) und nachgeordneter Bereich
  • Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen (HMWEVW) und nachgeordneter Bereich
  • Staatskanzlei (StK) und nachgeordneter Bereich
  • Hessisches Ministerium für Soziales und Integration (HMSI)
  • Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK) und nachgeordneter Bereich

Ab 01.10.2022

  • Hessisches Ministerium des Innern und für Sport
  • Schulen, Staatliche Schulämter, Studienseminare und Hessische Lehrkräfteakademien in den Regierungsbezirken Gießen und Darmstadt

Die Sachbearbeitung der Dienstunfallfürsorge erfolgt durch ein elektronisches Verfahren. Daher ist es erforderlich, dass ausschließlich die unter Downloads eingestellten Formulare verwendet werden. Diese sind elektronisch auszufüllen, auszudrucken, zu unterschreiben und sodann postalisch zu übersenden. Dabei bitten wir, die Formulare nicht zu tackern, heften, kleben etc., da die Anträge eingescannt werden. Entsprechende alte Formulare sind nicht mehr zu verwenden.

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Wir bitten dringend, Änderungen bei Anschrift, Bankverbindung oder Dienststelle/Abordnung unverzüglich formlos mitzuteilen.

Weitere Ausführungen zum Sachschadensersatz entnehmen Sie bitte dem nachfolgenden „Merkblatt Zentrale Dienstunfallfürsorge, Sachschadensersatz“.

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