Regierungspräsident Mark Weinmeister zieht am letzten Tag seiner traditionellen Sommerreise „RP vor Ort“ ein überaus positives Fazit. Zwei Wochen informativer Besuche und aufschlussreicher Gespräche in allen Teilen des Regierungsbezirks liegen hinter ihm. Die Sommerreise führte Mark Weinmeister in diesem Jahr schwerpunktmäßig zu Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, Unternehmen aus der Gesundheits- und Medizintechnikbranche sowie Betreuungs- und Inklusionsstellen. Von Kassel über Bad Emstal, Rotenburg an der Fulda, Bad Hersfeld, Bad Arolsen, Wabern, Schwalmstadt und Fulda bis nach Eschwege informierte sich der Regierungspräsident über aktuelle Entwicklungen, innovative Konzepte und die Herausforderungen der Einrichtungen vor Ort.
„Die Sommerreise hat mir einmal mehr gezeigt, wie engagiert die Menschen in NordOstHessen täglich Verantwortung für andere übernehmen. Ob in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Werkstätten, Ausbildungsstätten oder Einrichtungen der psychosozialen Versorgung: Mitmenschlichkeit wird in NordOstHessen großgeschrieben. Überall habe ich Menschen getroffen, die mit hoher Kompetenz, Herzblut und innovativen Ideen täglich einen Mehrwert für ihre Mitmenschen erbringen“, zieht Regierungspräsident Mark Weinmeister Bilanz. „Ich danke allen Einrichtungen und allen Menschen, mit denen ich gesprochen habe, dass ich einen Blick auf ihre Arbeit werfen durfte und überall herzlich willkommen geheißen wurde.“
Während der Reise besuchte Weinmeister unter anderem eine Pflegeschule, ambulante Pflegedienste, Krankenhäuser, psychiatrische Einrichtungen, eine Werkstatt für Menschen mit Behinderungen, ein Nachbarschaftszentrum sowie ehrenamtliche Projekte. Im Mittelpunkt der Gespräche standen insbesondere die Fachkräftesicherung, die demografische Entwicklung, die Zukunft der Pflege, moderne Versorgungsstrukturen, Inklusion sowie die Bedeutung des Ehrenamts für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Am letzten Tag der Sommerreise besichtigte Mark Weinmeister heute das Zentrum für Psychiatrie und Psychotherapie am Klinikum Werra-Meißner in Eschwege: Dieses stellt an seinen Standorten in Eschwege und Witzenhausen durch einen Vollversorgungsauftrag für die Region die psychiatrische und psychotherapeutische Versorgung der Bevölkerung des Werra-Meißner-Kreises mit etwa 100.000 Einwohnern sicher. Das Zentrum verfügt über 77 Betten und besteht aus insgesamt drei Stationen für die vollstationäre Behandlung, zwei Tageskliniken zur teilstationären Behandlung in Eschwege und Witzenhausen sowie drei Psychiatrische Institutsambulanzen (PIAs) an den Standorten Eschwege, Witzenhausen und Hessisch Lichtenau.
„Die Gespräche hier und an den vorigen Tagen haben deutlich gemacht, dass die Herausforderungen im Medizin- und Pflegesektor groß sind. Gleichzeitig gibt es in unserer Region zahlreiche gute Ideen, die zeigen, wie soziale und medizinische Versorgung auch künftig gelingen kann. Diese Erfahrungen aus erster Hand sind für unsere Arbeit als Regierungspräsidium von großem Wert“, so Weinmeister weiter. „Immer wieder kam auch die Sprache auf bürokratische Hürden und auf den Bedarf, im Sinne der Bürgerinnen und Bürger eine Modernisierung und Digitalisierung von Prozessen zu erreichen. Denn die Zeit, die man mit bürokratischen Verpflichtungen verbringt, geht häufig zulasten der eigentlichen Sorgetätigkeit. Auch uns als öffentliche Verwaltung beschäftigt der Abbau von zu kleinteiligen und nicht immer bürgernahen Regularien in besonderer Weise. Hier nehme ich von der Reise wichtige Impulse mit für unsere tägliche Arbeit und werde mich auch in der Landespolitik weiterhin für unbürokratische und am Bürger ausgerichtete Lösungen stark machen.“
Die Veranstaltungsreihe „RP vor Ort“ verfolgt das Ziel, den direkten Austausch zwischen dem Regierungspräsidenten und den Menschen in NordOstHessen zu fördern sowie die Arbeit des Regierungspräsidiums vor Ort sichtbar zu machen. Die Erkenntnisse aus den Gesprächen fließen unmittelbar in die weitere Arbeit des Regierungspräsidiums ein.
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Hendrik Kalvelage
Pressesprecher
Regierungspräsidium Kassel
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