Regierungspräsidium Kassel

LANDESPOLIZEIPRÄSIDENT FELIX PASCHEK ZU GAST BEIM 3. AUSTAUSCH DER SICHERHEITSBEHÖRDEN IN NOH

Austausch über öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Region

Bereits zum dritten Mal haben sich am 20. August Vertreterinnen und Vertreter der großen Sicherheitsbehörden in NordOstHessen auf Einladung von Regierungspräsident Mark Weinmeister über Zivile Verteidigung und Katastrophenvorsorge ausgetauscht. Als besonderen Gast durfte der Regierungspräsident auch den Landespolizeipräsidenten Felix Paschek begrüßen.

An dem Austausch, für den dieses Mal die Hessische Landesfeuerwehrschule Kassel Gastgeber war, nahmen hochrangige Vertreterinnen und Vertreter von Polizei, Bundespolizei, Feuerwehr, Bundeswehr und Hessischer Landesverwaltung teil. Das Treffen fand als offener Austausch aller Beteiligten zu aktuellen Sicherheitsthemen statt. Gesprochen wurde u. a. über den aktuellen Stand des Zivilschutzes im Regierungsbezirk und welche Vorsorge für mögliche Katastrophenfälle getroffen werden kann. Zudem stellten die Vertreterinnen und Vertreter aktuelle Arbeitsschwerpunkte vor und tauschten sich dazu aus, wie die jeweiligen Dienststellen arbeiten und bei Krisenfällen vorgehen. Letztendlich diente das Treffen auch dazu, Verantwortliche in den Dienststellen und Sicherheitsbehörden kennenzulernen und Kontakte auszutauschen.

Besonders erfreut waren alle Teilnehmenden darüber, dass am Austausch dieses Mal auch Landespolizeipräsident Felix Paschek teilnahm. „Gerade in Zeiten vielfältiger Herausforderungen kommt es darauf an, dass alle staatliche Behörden eng zusammenstehen, sich gegenseitig unterstützen und verlässlich die Sicherheit der Menschen in Hessen gewährleisten. Ich freue mich sehr, dass diese Zusammenarbeit in NordOsthessen so gut funktioniert. Mein Dank gilt insbesondere dem RP Kassel als treibender Kraft dieser Kooperation und als verlässlichem Partner der hessischen Polizei“, so Paschek.

Im Rahmen seines Aufenthalts im Regierungsbezirk Kassel besuchten der Landespolizeipräsident und Landespolizeivizepräsidentin Dr. Susanne Stewen auch den Flughafen Kassel-Calden und informierten sich über das neu gegründete Hessische Drohnenkompetenzzentrum. Dort sollen Forschung, Erprobung, Qualifizierung und Anwendung an einem Standort gebündelt werden. Ziel ist es, innovative Drohnentechnologien schneller in die Praxis zu überführen. Seit Gründung des Zentrums vor einigen Wochen melden viele Unternehmen bereits Interesse an. Der Flughafen stellte dem Landespolizeipräsidenten auch weitere Nutzungsangebote für das Land Hessen vor.

Am Vormittag hatten Herr Paschek und Frau Dr. Stewen bereits das Regierungspräsidium Kassel besucht, das mit dem Bereich der Zentralen Bußgeldstelle und dem Ausländerrecht auch ein nachgeordneter Bereich des Landespolizeipräsidiums ist. Dabei konnten sich die die Gäste aus Wiesbaden die Stabsräume des Gefahrenabwehrzentrums ansehen, in denen sich der Katastrophenschutzstab und der Verwaltungsstab des Regierungspräsidiums für große Krisenfälle sammeln und Großlagen bearbeiten.

Regierungspräsident Mark Weinmeister freute sich über den gelungenen Austausch zur öffentlichen Sicherheit in der Region: „Eine abgestimmte Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden ist essentiell, um den hybriden Bedrohungslagen sowohl durch Extremisten als auch durch ausländische staatliche Akteure entschieden entgegenzutreten. Das gilt im Bereich unserer Region NordOstHessen genauso wie für ganz Deutschland. Der regelmäßige Austausch und die Vernetzung sind äußerst hilfreich. Dies schafft Vertrauen, stärkt die Zusammenarbeit und befähigt uns, im Ernstfall schnell zu handeln und unser Gegenüber zu kennen. Meinen großen Dank an Herrn Landespolizeipräsidenten Paschek für seine Teilnahme und das große Interesse an der Zusammenarbeit.“

An dem Austausch der Sicherheitsbehörden NordOstHessens nahmen Vertreterinnen und Vertreter folgender Institutionen teil: Hessische Landesfeuerwehrschule, Bezirksverbindungskommando Kassel, Kampfhubschrauberregiment 36 Fritzlar, Jägerbataillon 1 Schwarzenborn, Landespolizeipräsidium Hessen, Polizeipräsidium Nordhessen, Polizeipräsidium Osthessen, Bundesbereitschaftspolizei, Bundespolizeiaus- und -fortbildungszentrum Eschwege, Hochschule für Öffentliches Management und Sicherheit, Hessische Staatskanzlei, Hessisches Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz, Hessisches Drohnen-Kompetenzzentrum, Flughafen Kassel GmbH, Regierungspräsidium Kassel.

Ein weiteres Treffen im kommenden Jahr wird voraussichtlich im Polizeipräsidium Nordhessen stattfinden und ist bereits in Planung.

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