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Anzeige von Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen

 

Die Inbetriebnahme oder wesentliche Änderung aller unterirdischen sowie bedeutenden oberirdischen Anlagen zum Umgang mit flüssigen wassergefährdenden Stoffen sind beim Regierungspräsidium anzuzeigen.
Die Bedeutung einer Anlage richtet sich nach der Wassergefährdungsklasse (WGK) des enthaltenen Stoffes und ihrem Rauminhalt. Die WGK der Stoffe wird bundeseinheitlich nach der „Verwaltungsvorschrift wassergefährdende Stoffe“ (VwVwS) bestimmt. Oberirdische Anlagen für Flüssigkeiten sind somit anzeigepflichtig bei Stoffen

  • der WGK 1 größer 100 m³,
  • der WGK 2 größer 1 m³ und
  • der WGK 3 größer 0,1 m³.

Zur Anzeige soll ein Formblatt verwendet werden. Anlagen für feste Stoffe sind von der Anzeige befreit.

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