Wasser- / Bodenschutz

Ziel des Gewässer- und Bodenschutzes ist es, die natürlichen Funktionen der oberirdischen Gewässer mit ihren Ufern, des Grundwassers und des Bodens nachhaltig zu schützen oder wieder herzustellen.
Damit werden die Gewässer und der Boden als nutzbarer Lebensraum für Mensch, Tiere und Pflanzen gesichert.
Um dieses Ziel zu erreichen, wirken die Wasser- und Bodenschutzbehörden darauf hin, dass

die Gewässer nach Menge und Güte zum Wohl der Allgemeinheit bewirtschaftet werden und im Einklang mit ihm auch dem Nutzen Einzelner dienen können
schädliche Abwassereinleitungen in Gewässer vermieden oder nach dem Stand der Technik minimiert werden
bei raumbedeutsamen und sonstigen Fachplanungen die vorhabensbezogenen Auswirkungen auf den Boden wie Flächeninanspruchnahme, Versiegelung, Verdichtung, etc. auf ein unvermeidbares Maß reduziert werden.
schädliche Veränderungen der Gewässer und des Bodens beseitigt und Vorsorgemaßnahmen zum Schutz getroffen werden
Beeinträchtigungen des Grundwassers durch Ausweisung von Wasserschutzgebieten und technische Schutzeinrichtungen beim Umgang mit wassergefährdenden Stoffen vorgebeugt, Wasser sparsam verwendet und die öffentliche Trinkwasserversorgung gesichert wird
ein ausreichender Hochwasserschutz durch das Feststellen von Überschwemmungsgebieten und durch Vorsorge- und Rückhaltemaßnahmen sichergestellt wird.
Der Gewässer- und Bodenschutz wird durch die Regierungspräsidien als obere Wasser- und Bodenschutzbehörden sowie die Magistrate der kreisfreien Städte und die Kreisausschüsse der Landkreise als untere Wasser- und Bodenschutzbehörden vollzogen.

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