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Philipsthal panorama kalischacht

Raumordnungsverfahren (ROV) für Rohrfernleitungsanlagen der K+S KALI GmbH zur überregionalen Entsorgung von Salzabwasser aus dem hessisch-thüringischen Kalirevier sind in Vorbereitung

 

Die K+S KALI GmbH stellt im hessisch-thüringischen Kalirevier aus untertägig gewonnenen Kalirohsalzen kalium- und magnesiumhaltige Mineraldünger und Industrieprodukte sowie Produkte für den Lebensmittel-, Futtermittel- und Pharmabereich her. Die Kalirohsalzaufbereitung und Weiterverarbeitung ist mit Auswirkungen auf die Umwelt verbunden. Neben trockenen Rückständen entstehen u.a. Salzabwässer, die bislang teilweise in den Untergrund verpresst und z.T. über das Gewässersystem Werra / Weser entsorgt werden. Die bis 2020 erteilte Einleitungserlaubnis in die Werra beinhaltet schrittweise sinkende Einleitwerte. Die seitens des Regierungspräsidiums erteilte Versenkerlaubnis endet am 30. November 2015.

 

Zur überregionalen Entsorgung von Salzabwasser läuft für zwei Optionen die Vorbereitung von Raumordnungsverfahren:

 

  • eine Rohrfernleitungsanlage vom Werk Werra, Standort Hattorf in Philippsthal bis zu einer Einleitstelle in der Nordsee/Jade .
    Im März und April 2014 sind in Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen Antragskonferenzen für die jeweiligen Verfahrensabschnitte durchgeführt worden. In Zusammenarbeit der Raumordnungs¬behörden der Länder ist ein gemeinsamer Untersuchungsrahmen für alle Abschnitte erstellt und der K+S KALI GmbH im April 2015 übermittelt worden. Ob die Durchführung eines Raumordnungsverfahrens beantragt wird, ist Entscheidung des Vorhabenträgers.
  • eine Rohrfernleitungsanlage vom Werk Werra, Standort Hattorf in Philippsthal bis zu einer Einleitstelle in die Oberweser .
    Für dieses Vorhaben ist im Februar 2013 die Antragskonferenz durchgeführt worden. Die im Januar/Februar 2014 von der K+S KALI GmbH vorgelegten Unterlagen für einen ROV-Antrag hat das Regierungspräsidium auf ihre Vollständigkeit geprüft.
    Die Vorhabenträgerin hat die Antragsunterlagen auch unter Einbeziehung aktueller betrieblicher Veränderungen und Rahmenbedingungen überarbeitet und zunächst als Leseexemplar eingereicht.
    Mit der Einleitung des Beteiligungsverfahrens ist nach Abschluss der vorbereitenden Arbeiten zur Bekanntmachung, Vervielfältigung etc. im Januar zu rechnen.

Ein Schema zum Ablauf eines Raumordnungsverfahrens kann unter den Downloads aufgerufen werden.
 

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