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Philipsthal panorama kalischacht

Raumordnungsverfahren (ROV) für Rohrfernleitungsanlagen der K+S KALI GmbH zur überregionalen Entsorgung von Salzabwasser aus dem hessisch-thüringischen Kalirevier sind in Vorbereitung

In Hessen wird seit mehr als 100 Jahren Kalibergbau betrieben. Die anfallenden Produktionsabwässer und die aufgefangenen Wässer aus den Rückstandshalden werden im Wesentlichen in die Werra eingeleitet. Die wasserrechtlichen Erlaubnisse hierfür sind bis zum 31.12.2020 befristet.

Mit zwei Optionen zur überregionalen Entsorgung von Salzabwässern ist die Raumordnung beschäftigt. Für eine Fernleitung zur Nordsee sind 2014 Antragskonferenzen zur Vorbereitung eines Raumordnungsantrags durchgeführt worden. Für eine Fernleitung zur Oberweser läuft ein Raumordnungsverfahren:

  • Rohrfernleitungsanlage vom Werk Werra, Standort Hattorf in Philippsthal bis zu einer Einleitstelle in die Nordsee/Jade .
    Im März und April 2014 sind in Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen Antragskonferenzen für die jeweiligen Verfahrensabschnitte durchgeführt worden. In Zusammenarbeit der Raumordnungsbehörden der Länder ist ein gemeinsamer Untersuchungsrahmen für alle Abschnitte erstellt und der K+S KALI GmbH im April 2015 übermittelt worden. Ob die Durchführung eines Raumordnungsverfahrens beantragt wird, ist Entscheidung des Vorhabenträgers. Mehr....
  • Rohrfernleitungsanlage vom Werk Werra, Standort Hattorf in Philippsthal bis zu einer Einleitstelle in die Oberweser.
    Für dieses Vorhaben sind bereits zwei Beteiligungen und ein Erörterungstermin (März 2018) durchgeführt worden. Zur Weiterführung des Vorhabens sind von der K+S KALI GmbH noch ergänzende Unterlagen vorzulegen. Ein Zeitplan für den weiteren Verfahrensverlauf lässt sich gegenwärtig nicht festlegen. Mehr...

Ein Schema zum Ablauf eines Raumordnungsverfahrens kann unter den Downloads aufgerufen werden.

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