Überwachung landwirtschaftlicher Nutztierhalter

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landwirtsch. Nutztierhalter

Überwachung

In vielen landwirtschaftlichen Betrieben werden Tiere zur Gewinnung von Lebensmitteln gehalten. Bei der Haltung dieser Tiere werden auch Tierarzneimittel eingesetzt, wenn Tiere erkrankt sind. Der Tierarzneimitteleinsatz in landwirtschaftlichen Behörden unterliegt der Überwachung durch die für Tierarzneimittel zuständigen Behörden. Sie erfolgt in Hessen durch die Landrätinnen, Landräte, Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister sowie durch die in deren Auftrag tätigen Fachtierärztinnen und Fachtierärzte bei den Regierungspräsidien. Die Kontrollen dienen der Feststellung, dass die Tierarzneimittel, die durch die Tierhalterin/den Tierhalter angewendet werden, ordnungsgemäß im Auftrag der behandelnden Tierärztin/des behandelnden Tierarztes eingesetzt werden. Damit soll dem Risiko von Rückständen in Lebensmitteln und der Entstehung von Antibiotikaresistenzen entgegengewirkt werden. In den Betrieben werden die Menge, die Lagerung, die Anwendung und die Dokumentation der Tierarzneimittel kontrolliert.

Vordrucke des HVL zur Antibiotika-Datenbank finden Sie unter dem nachstehenden Link: http://www.hvl-alsfeld.de/viehverkehrsverordnung/sonstige-tiere.html

Um die Umsetzung der komplizierten Rechtsvorgaben zu erleichtern, wird in hohem Maße durch das Regierungspräsidium Kassel Aufklärungsarbeit geleistet.

Rückstandsproben


Der Einsatz bestimmter Tierarzneimittel bei Tieren, die der Gewinnung von Lebensmitteln dienen, ist wegen möglicher Nebenwirkungen beim Menschen verboten. Für andere Tierarzneimittel gelten Rückstandshöchstmengen, die in Lebensmitteln nicht überschritten werden dürfen. Beim Einsatz dieser Tierarzneimittel müssen die Tierhalterinnen und Tierhalter Wartezeiten einhalten, nach deren Ablauf davon auszugehen ist, dass der tierische Organismus Tierarzneimittelrückstände komplett abgebaut hat. Erst nach deren Ablauf dürfen von diesen Tieren wieder Lebensmittel gewonnen werden.
Nach einem vorgegebenen Plan, dem so genannten Nationalen Rückstandskontrollplan, werden bei lebenden und geschlachteten Tieren risikoorientiert Rückstandsuntersuchungen durchgeführt. Die Tierärztinnendes Regierungspräsidiums Kassel führen diese Rückstandskontrollen bei lebenden Tieren in den landwirtschaftlichen Betrieben im Auftrag der Landrätin und der Landräte des Bezirks sowie des Oberbürgermeisters der Stadt Kassel durch.

Wenn Tierarzneimittelrückstände festgestellt werden, wird vor Ort nach der möglichen Ursache gesucht und es werden entsprechende Maßnahmen eingeleitet.

Kontakt

Telefon: 0561 106 2475
Fax: 0611 327641638
E-Mail: veterinaer@rpks.hessen.de

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