Entschädigung

Nach Maßgabe des § 68 Abs. 1 und 2 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) vom 29.07.2009 (BGBl. I S. 2542) ist i. V. mit § 21 Hessisches Ausführungsgesetz zum Bundesnaturschutz-gesetz (HAGBNatSchG) vom 20.12.2010 (GVBl. I S. 629) eine angemessene Entschädigung zu leisten, wenn Beschränkungen des Eigentums, die sich auf Grund von Vorschriften dieses Gesetzes, Rechtsvorschriften, die auf Grund dieses Gesetzes erlassen worden sind oder fortgelten, oder Naturschutzrecht der Länder ergeben, im Einzelfall zu einer unzumutbaren Belastung, der nicht durch andere Maßnahmen, insbesondere durch die Gewährung einer Ausnahme oder Befreiung, abgeholfen werden kann, führen.

 

Die Entschädigung ist in Geld zu leisten. Sie kann in wiederkehrenden Leistungen bestehen.

 

Der Eigentümer kann die Übernahme eines Grundstückes verlangen, wenn ihm der weitere Verbleib in seinem Eigentum wirtschaftlich nicht zuzumuten ist. Das Nähere richtet sich nach Landesrecht.

Kontakt

Karin Wetzel-Kördel
Tel.: 0561 106 4712
Fax: 0561 106 16 91
E-Mail: karin.wetzel-koerdel@rpks.hessen.de

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