Biodiversität in Hessen

Biodiversität ist der Fachbegriff für die Vielfalt der Tier- und Pflanzenarten. Dazu gehören auch die vielen Varianten an Land-, Luft- und Wasserlebensräumen. Zahlreiche davon sind Kulturlandschaften, wie z.B. Trockenrasen oder Heiden.

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Wacholder-Trockenrasen

Der weltweite Erhalt der Biodiversität wurde in einer UN-Biodiversitätskonvention (Convention on Biological Diversity) im Jahr 1993 vereinbart. 2012 wurde der Weltbiodiversitätsrat mit Sitz in Bonn eingerichtet. Ihm gehören 129 UN-Mitgliedsstaaten an. Er hat die Aufgabe wissenschaftliche Informationen zu sammeln, bereitzustellen, zu bewerten und diese an Entscheidungsträger zu liefern.

Insbesondere die genetische Vielfalt ist von größter Bedeutung bei Veränderungen der Lebensbedingungen von Pflanzen und Tieren, zum Beispiel bei klimatischen Veränderungen der Umwelt. Innerhalb der Arten ist es bei hoher genetischer Vielfalt eher wahrscheinlich, dass Tiere bzw. Pflanzen  sich schneller an die veränderten äußeren Bedingungen anpassen.

Maßnahmen zur Förderung  der Biodiversität werden in Hessen in erster Linie von den unteren und oberen Naturschutzbehörden in Abstimmung mit Fachbehörden (Landwirtschaft, Wasserwirtschaft, Fischerei sowie sonstigen Planungsbehörden) umgesetzt. Weitere Hinweise zur Projektförderung finden Sie hier.
 

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