Oberflächenbehandlung und Chemisch Reinigungen

Emissionsbegrenzung von leichtflüchtigen Halogen-Kohlenwasserstoffen

Für die Betreiber von betreffenden Oberflächenbehandlungsanlagen, Chemischreinigungs- bzw. Textilausrüstungsanlagen oder Extraktionsanlagen schränkt die Verordnung zur Emissionsbegrenzung von leichtflüchtigen Halogenkohlenwasserstoffen - 2. BImSchV die Benutzung von fluorierten und chlorierten Kohlenwasserstoffverbindungen (FCKW), die z.B. als Reinigungsmittel benutzt werden, stark ein.

  • Nach dieser Verordnung müssen FCKW, soweit dies technisch möglich ist, durch weniger gefährliche Stoffe ersetzt werden.
  • Soweit dies nicht möglich ist, dürfen FCKW zur Oberflächenbehandlung nur noch in allseitig geschlossenen Anlagen mit Abluftreinigung eingesetzt werden.
  • Abgase müssen gereinigt werden, sodass die Konzentration von FCKW im Abgas kleiner als 20 Milligramm je Kubikmeter ist.
  • Beim Betrieb von Anlagen dürfen als leichtflüchtige Halogenkohlenwasserstoffe nur Tetrachlorethen, Trichlorethen oder Dichlormethan in technisch reiner Form eingesetzt werden.

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