Lösemittelverordnung - VOC

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Lösemittelverordnung

Umsetzung der Lösemittelverordnung

 

Die Verordnung zur Begrenzung der Emissionen flüchtiger organischer Verbindungen bei der Verwendung organischer Lösemittel in bestimmten Anlagen - 31. BImSchV gilt seit dem 25. August 2001 und setzt die EU-Lösemittelrichtlinie (1999/13/EG) in deutsches Recht um.

 

Diese Lösemittelverordnung stellt neuartige Anforderungen an die Verminderung der Emissionen von flüchtigen organischen Verbindungen (VOC = Volatile Organic Compounds) sowohl in industriellen als auch in handwerklichen Betrieben. Betroffen sind dabei bestimmte Anlagen, in denen in relevantem Umfange flüchtige organische Verbindungen bei bestimmten Tätigkeiten emittiert werden.

Die emissionsbegrenzenden Anforderungen der Verordnung beinhalten insbesondere

  • Substitution oder Emissionsbegrenzung für besonders gefährliche Stoffe,
  • Emissionsbegrenzung für gefasste behandelte und unbehandelte Abgase,
  • Emissionsbegrenzung für diffuse Emissionen,
  • sonstige technische Anforderungen.

Neue Anlagen, die nach dem 24. August 2001 genehmigt, errichtet oder geändert wurden, müssen die Anforderungen der Lösemittelverordnung unmittelbar einhalten.

Für Altanlagen, die vorher genehmigt bzw. errichtet wurden, gilt dagegen eine Übergangsfrist bis zum 31. Oktober 2007.

Von der Lösemittelverordnung betroffene sogenannte nicht genehmigungsbedürftige Altanlagen müssen der Behörde gemäß § 5 Abs. 2 der Lösemittelverordnung angezeigt werden.

Die Lösemittelverordnung gilt nicht für Anlagen, die unter die Verordnung zur Emissionsbegrenzung von leichtflüchtigen Halogenkohlenwasserstoffen - 2. BImSchV fallen.

Weitere Informationen können Sie auch über die untenstehenden Links erhalten.