Studenten

Studenten müssen sich zu Beginn des Studiums entscheiden,

  • ob sie sich im Rahmen der gesetzlichen studentischen Krankenversicherung pflichtversichern oder
  • über ihre Eltern/ihren Ehegatten als berücksichtigungsfähige Angehörige weiterhin beihilfeberechtigt bleiben wollen und sich von der Versicherungspflicht befreien lassen (§ 8 Abs. 1 Nr. 5 SGB V).

Der Befreiungsantrag ist innerhalb von drei Monaten nach Beginn der Versicherungspflicht bei der Krankenkasse zu stellen. Die Befreiung wirkt vom Beginn der Versicherungspflicht an, wenn seit diesem Zeitpunkt noch keine Leistungen in Anspruch genommen wurden, sonst vom Beginn des Kalendermonats an, der auf die Antragstellung folgt.
 

Die Befreiung kann nicht widerrufen werden. (§ 8 Abs. 2 SGB V).

 

Bei der Entscheidung über die Art des Krankenversicherungsschutzes während des Studiums müssen die unterschiedlichen Begrenzungen für den Krankenversicherungsschutz berücksichtigt werden.

 

Diese sind nach dem Inkrafttreten des Steueränderungsgesetz 2007 (BGBl. I S. 1652 ff.)

  • in der Beihilfe das 25. Lebensjahr zuzüglich der Zeit des Wehr- oder Ersatzdienstes. Nach Ablauf dieser zeitlichen Begrenzung müssen Kinder eigenständig versichert werden - es muss also eine Vollversicherung abgeschlossen werden, was zu einer deutlich höheren Beitragsbelastung führt. Es ist also zu überlegen, ob das Studium bis zur Vollendung der Altersgrenze abgeschlossen beziehungsweise wie nach Erreichen der Altersgrenze der Krankenversicherungsschutz finanziert werden kann.

Ein wegen eines Studiums pflichtversichertes berücksichtigungsfähiges Kind führt nicht zu einer Kürzung des Bemessungssatzes