Geldwäschebeauftragter

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Geldwäschebeauftragter

Die Bestellung eines Geldwäschebeauftragten ist für Finanzunternehmen und Spielbanken zwingend vorgeschrieben.
Für Immobilienmakler und gewerbliche Güterhändler kann die Aufsichtsbehörde anordnen, dass ein Geldwäschebeauftragter zu bestellen ist, wenn sie dies für angemessen erachtet. Dies kann bspw. der Fall sein, wenn bei Vor-Ort-Kontrollen häufig Verstöße festgestellt werden, die auf eine mangelnde Zentrierung der Aufgaben zurückzuführen sind.

Für gewerbliche Güterhändler hat das Regierungspräsidium die Bestellung angeordnet, wenn die Haupttätigkeit im Handel mit hochwertigen Gütern besteht. Als hochwertige Güter gelten u.a. Edelmetalle, Edelsteine, Schmuck und Uhren, Kunstgegenstände und Antiquitäten, Kraftfahrzeuge, Schiffe und Motorboote sowie Luftfahrzeuge. Die Allgemeinverfügung und deren Begründung können Sie unter „Downloads“ herunterladen.

Der Geldwäschebeauftragte ist Ansprechpartner für Strafverfolgungsbehörden, Bundeskriminalamt und zuständige Behörden aber auch für die Mitarbeiter. Er ist der Geschäftsleitung unmittelbar nachgeordnet und ihm muss ungehinderter Zugang zu Informationen, Daten, Aufzeichnungen und Systemen, die zur Erfüllung seiner Aufgaben von Bedeutung sein können, eingeräumt werden. Zudem muss er ausreichende Befugnisse zur Erfüllung seiner Funktion haben. Dem Geldwäschebeauftragten ist ein Stellvertreter zuzuordnen.

Die Bestellung eines Geldwäschebeauftragten ist dem Regierungspräsidium mitzuteilen. Auch die Aufhebung der Bestellung und Änderungen sind dem Regierungspräsidium zeitnah anzuzeigen. Verwenden Sie hierzu bitte das Formular, das unter Downloads eingestellt ist.

Kontakt

Lisa Ellrich
Tel.: 0561 106  1202
Fax: 0611 32764 1056
E-Mail: geldwaeschepraevention@rpks.hessen.de

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