Kerninstrument der Krisenvorsorge

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Zivil- und Katastrophenschutz

Das Regierungspräsidium Kassel als obere Katastrophenschutzbehörde ist zentraler Dreh- und Angelpunkt für die überörtliche Planung, Überwachung und Koordination von Katastrophenschutzmaßnahmen der Stadt Kassel und der sechs Landkreise im Regierungsbezirk. Dem Regierungspräsidium obliegen gegenüber den Landkreisen, Gemeinden und Städten, die im Hessischen Brand- und Katastrophenschutzgesetz festgelegten Aufgaben. Das Regierungspräsidium ist somit aufsichts- und weisungsbefugt und berät in Grundsatz-, Rechts- sowie Verwaltungsangelegenheiten des Katastrophenschutzes.

Gemeinsame Krisenbewältigung
Um eine wirksame Gefahrenabwehr zu ermöglichen, arbeiten Feuerwehren, Hilfsorganisation und das Technische Hilfswerk (THW) im Schulterschluss zielgerichtet miteinander. Eine besondere Größe bilden hierbei die zahlreichen Helferinnen und Helfer im Ehrenamt, ohne deren Engagement eine Bewältigung der wachsenden Herausforderungen schier unmöglich ist.

Moderne Katastrophenschutzausstattung
Für einen fundamentalen Katastrophenschutz ist die Katastrophenschutzausstattung von besonderer Bedeutung. Dem Regierungspräsidium Kassel obliegt die Verwaltung, Beschaffung, Unterhaltung, Überprüfung sowie Betreuung der landeseigenen Katastrophenschutzausstattung und der vom Bund für den Zivilschutz überlassenen Ausstattung (z. B. Fahrzeuge, Geräte und Bekleidung). In diesem Kontext ist die Anwendung des Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesens im Katastrophenschutz (Bund und Land) von besonderer Relevanz.

Katastrophenschutzstab
Für die Koordination der Maßnahmen für den Katastrophenschutz unterhält das Regierungspräsidium Kassel kraft Gesetz einen Katastrophenschutzstab mit über 60 Kolleginnen und Kollegen aus den unterschiedlichen Fachdezernaten des Hauses im Schichtbetrieb. Dieser tritt unmittelbar bei drohenden oder eintretenden überörtlichen Katastrophenlagen im Regierungsbezirk Kassel zusammen. Hierfür stehen entsprechende Räumlichkeiten zur Verfügung, die mit modernen Führungs- und Kommunikationsmitteln ausgestattet sind. Das Regierungspräsidium Kassel ist diesbezüglich für die Rekrutierung sowie Aus- und Fortbildung des behördeninternen Stabspersonals verantwortlich. Die fachspezifische Aus- und Fortbildung erfolgt zum einen intern und zum anderen extern an der Hessischen Landesfeuerwehrschule (HLFS) in Kassel sowie an der Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung (BABZ) in Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Katastrophenschutzübungen
Katastrophenschutzübungen sind ein unverzichtbares Mittel, um das Zusammenwirken der Einheiten zu üben. Weiterhin ermöglicht es allen Beteiligten durch praktisches Üben, die erworbenen Ausbildungskenntnisse zu vertiefen. Das Regierungspräsidium Kassel unterstützt bei Planung, Durchführung und Auswertung von Katastrophenschutzübungen und leistet mit den Katastrophenschutzeinheiten auf Kreisebene einen elementaren Beitrag für den landkreisübergreifenden Katastrophenschutz in Hessen.

Informationen zur Gefahrenlage
Ein wichtiger Baustein im Zusammenhang mit der Krisenbewältigung ist die Eigenvorsorge. Der Bevölkerung stehen eine Vielzahl von Informationskanälen zur Verfügung. Das Land Hessen unterstützt diese kommunale Kommunikation durch die Warn-App „hessenWARN“.

Nähere Informationen zum Thema Bevölkerungsschutz erhalten Sie über die Internetpräsenzen des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport (HMdIS) sowie des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).

Kontakt

Tel.: 0561 106 2416
Fax: 0611 327641672
E-Mail: Brandschutz@rpks.hessen.de

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