Vorsicht auf Straßen in bewaldeten Gebieten

Am kommenden Wochenende werden die Uhren um eine Stunde von 2.00 Uhr Winter- auf 3.00 Uhr Sommerzeit vorgestellt. Dadurch wird es in den Morgenstunden später hell – und in den Abendstunden entsprechend später dunkel. Auf den Straßen steigt die Gefahr von Wildunfällen, warnt das Regierungspräsidium Kassel.

Die Stoßzeiten im Berufsverkehr können durch die Zeitumstellung wieder in die Dämmerungszeit fallen. Besonders in den Morgenstunden sind Rehe und andere Wildtiere sehr aktiv, weshalb Vorsicht auf den Straßen geboten ist.

Das Regierungspräsidium Kassel als Obere Jagdbehörde rät deshalb allen VerkehrsteilnehmerInnen zu besonderer Aufmerksamkeit – vor allem in Waldgebieten und im ländlichen Bereich. Gefahrenschwerpunkte sind vor allem Straßen, die zumindest auf einer Seite von Wald begrenzt sind.

Etwa 15.000 Rehe sowie knapp 4.000 Stück Schwarzwild fallen in Hessen jährlich dem Straßenverkehr zum Opfer. Bei Unfällen kommen häufig auch Menschen zu Schaden und es entstehen oft hohe Sachschäden. Bei einem Wildunfall wird das Wild mitunter nicht auf der Stelle getötet; oft können sich die Tiere mit schweren Verletzungen noch ein Stück weit davonschleppen. Dann müssen JägerInnen das verletzte Wild mit speziell ausgebildeten Jagdhunden nachsuchen, um es von seinen Qualen zu erlösen.

Jede und jeder Verkehrsteilnehmende kann also durch rücksichtsvolles und vorausschauendes Fahren dazu beitragen, Personen- und Sachschäden zu vermeiden und den Wildtieren unnötige Leiden zu ersparen.

Achtung: Wechselt ein Stück Wild über die Straße, muss immer mit nachfolgenden Tieren gerechnet werden. Deshalb in einem solchen Fall: runter vom Gas und die Stelle nur ganz langsam passieren.

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Katrin Walmanns
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