Nur mit Kompromissen

„Ohne Kompromisse wird es nicht gehen!“ Mit dieser Feststellung eröffnete Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke eine gemeinsame Informationsveranstaltung des Landkreises Waldeck-Frankenberg, des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Hann.Münden (WSA) und des Regierungspräsidiums zur Bewirtschaftung der Edertalsperre. Mehr als 150 Interessierte waren der Einladung des Regierungspräsidenten, der Amtsleiterin des WSA Katrin Urbitsch und des Ersten Kreisbeigeordneten Karl-Friedrich Frese in die Festhalle nach Affoldern gefolgt.

Expertinnen und Experten für die Ökologie von Fließgewässern, für Wasserwirtschaft und Gewässergüte, sowie das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Hann. Münden als zuständige Bundesbehörde für den Schiffsverkehr, das Fachdezernat für oberirdische Gewässer und Hochwasserschutz beleuchteten die Möglichkeiten und Risiken von Veränderungen in der Edertalsperrenbewirtschaftung. Moderiert von Nicole Maisch, Leiterin der Stabsstelle Energie und Entwicklung im Regierungspräsidium, zeigte der Abend in Affoldern, dass sich die Expertinnen und Experten aus den unterschiedlicher Disziplinen einig sind: gewisse Bewirtschaftungsspielräume ergeben sich durch eine ökologisch vertretbare Mindestwasserreduzierung im Winterhalbjahr, grundsätzlich aber sind die Möglichkeiten für einen volleren Edersee zu Gunsten des Sommertourismus weitgehend ausgereizt. Eine Einigung mit allen, die rund um den Edersee die Interessen des Tourismus vertreten, konnte deshalb in Affoldern nicht erreicht werden.

Foto: Eine volle Edertalsperre, das ist es, was sich die Touristiker rund um „Hessens blaues Auge“ vor allem in den Sommermonaten wünschen. Foto: Schuldt/WLZ

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