Halde Hattorf darf wachsen

Das Regierungspräsidium Kassel hat die Erweiterung der Rückstandshalde am Standort Hattorf der K+S KALI GmbH für den 1. Abschnitt genehmigt.

Den Bescheid hat Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke jetzt unterzeichnet und ausgehändigt. „Einmal mehr konnten die Fachdezernate des Regierungspräsidiums Kassel ein hoch komplexes und anspruchsvolles Verfahren zu einem Abschluss bringen, der unserer Region als Wirtschaftsstandort und der Umwelt gerecht wird“, sagte der Regierungspräsident.

Die genehmigte Aufhaldungsfläche umfasst etwa 26,9 Hektar und ermöglicht die Aufhaldung für einen Zeitraum von etwa 5-6 Jahren. Eine Entscheidung über den beantragten 2. Abschnitt konnte dagegen noch nicht getroffen werden. Die bislang genehmigte Kapazität der Rückstandshalde betrug ca. 86 Hektar und ist ausgeschöpft.

Um auch weiterhin aufhalden und damit produzieren zu können, beantragte das Unternehmen 2014 die Erweiterung der bestehenden Halde. Dazu war ein bergrechtliches Planfeststellungsverfahren mit einer Umweltverträglichkeitsprüfung, öffentlicher Auslegung der Pläne und Erörterungstermin notwendig. Im Laufe des Planfeststellungsverfahrens musste die K+S KALI GmbH als Ergebnis der Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung das Vorhaben zweimal umplanen; die letzte Planänderung wurde im Mai 2018 eingereicht. Die Öffentlichkeit wurde jeweils durch Auslegung der Planunterlagen in den betroffenen Gemeinden beteiligt. Der jetzt unterzeichnete Planfeststellungsbeschluss umfasst 447 Seiten und wird im Laufe des Oktobers auf den Internetseiten des RP Kassel veröffentlicht..

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