Digitale Module im Gesundheitsbereich für NordOstHessen

„Die Digitalisierung ist das Megathema unserer Zeit. Umbrüche, neues Denken und Vereinfachungen u.a. durch digitale und medienübergreifende Helfer und Prozesse sind auch im Gesundheitssektor zu verzeichnen“, so Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke unlängst.
In diesem Kontext lud das Regierungspräsidium Kassel in seiner Funktion als Bündeler, Mittler und Ideengeber in der Region NordOstHessen die Kliniken und Krankenhäuser zu einem Symposium unter Moderation von Claus Peter Müller von der Grün in die Räumlichkeiten der Gesundheit Nordhessen Holding AG – Klinikum Kassel ein.
Regierungsvizepräsident Hermann-Josef Klüber sowie Vorstandsvorsitzender der Gesundheit Nordhessen Holding AG, Karsten Honsel, und Pflegedirektor Ronald Poljak (Klinikum Fulda) lobten und verdeutlichten zum einen die überregionale gute Zusammenarbeit auf dem stationären Gesundheitssektor und informierten die zahlreichen Klinik- und Krankenhausvertreterinnen und -Vertreter aus dem erweiterten Regierungsbezirk über die wichtige soziale Scharnierfunktion zwischen Klinik und Nachversorger im Rahmen des Entlassmanagements für jeden einzelnen Patienten.

Vernetztes und gemeinsames Handel birgt Vorteile

„Wir möchten Sie ermuntern, gemeinsam zu handeln, neue Wege zu beschreiten und im Sinne der Patienten besser und effektiver zu werden“, mit diesem Wunsch charakterisierte Klüber die Zielrichtung des Engagements des Regierungspräsidiums.

Themenfeld gemeinsam als digitale Baustelle identifiziert

Die Kliniken Fulda und Kassel identifizierten gemeinsam das Themenfeld Entlassmanagement als digitale „Baustelle“. Der Übergang des Patienten vom Krankenhaus auf den Nachversorger – sei es die ambulante oder stationäre Pflege, ein Seniorenheim oder eine Rehabilitationsmaßnahme – stellt den Sozialen Dienst jeden Krankenhauses und Klinikums stets vor eine Herausforderung mit hohem personellen und sachlichem Aufwand. Bisher müssen im Überleitungsprozess geeignete Nachversorger mündlich oder schriftlich kontaktiert werden. Medizinische Anforderungen müssen mitgeteilt und teils am Telefon bewertet werden. So kommt es vor, dass kein Nachversorger unmittelbar und zeitnah gefunden wird und der Patient so mit unnötigen Liegetagen im Krankenhaus belastet wird.
Die Onlinelösung der Firma Recare Solutions aus Berlin biete hier Abhilfe und mittels digitalem Management eine hohe Zeit- und Arbeitsersparnis für jedes Klinikum und Krankenhaus. Katharina Claes von Recare stellte das Produkt den Besucherinnen und Besuchern mittels einer live-Praxisanbindung vor.

Die Gesundheit Nordhessen Holding AG und das Klinikum Fulda werden in Zukunft dieses Modul zur nahtlosen Überleitung für Ihre Patienten nutzen und hofft auf einen Nachahmer Effekt bei weiteren Kliniken und Krankenhäusern sowie bei möglichst vielen Nachversorgern in der Region. Nur durch einen hohen Verbreitungsgrad der gleichen Software können Synergien und Zeitvorteile zum Wohle der Patientinnen und Patienten erzielt werden.

Regierungsvizepräsident Klüber stellt in Aussicht, dass das Regierungspräsidium auch auf weiteren „Themenfeldern der Zukunft“, etwa der Mobilität, der Energie- und Wärmeversorgung und der ländlichen Entwicklung Foren und Symposien initiieren und anbieten wird. „Wir wollen unsere Zukunft mit den Akteuren und Handelnden in der Region NordOstHessen gestalten und hierzu brauchen wir das Know-how der Menschen vor Ort“, so Klüber abschließend.

Kontakt für Pressevertreter
Pers. Referent: Herr Harald Merz
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