Seilbahnen

Für den Bau und Betrieb von Seilbahnen, die der Personenbeförderung dienen (Standseilbahnen, Seilschwebebahnen, Schlepplifte) ist das Regierungspräsidium zuständige Genehmigungs- und Aufsichtsbehörde.

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Ettelsberg-Kabinenbahn in Willingen
Ettelsberg-Kabinenbahn in Willingen

Der Bau neuer sowie die Erweiterung bestehender Seilbahnen bedarf der Planfeststellung bzw. der Plangenehmigung. Dabei wird insbesondere die Sicherheit der Anlage sowie die Eignung des Betreibers geprüft.

Die europäische Gemeinschaft hat für die Produktsicherheit von Seilbahnen die Verordnung (EU) 2016/424 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 09.03.2016 über Seilbahnen erlassen. Zur Durchführung dieser EU-Seilbahnverordnung, insbesondere für notifizierende Behörden und zur Marktüberwachung, wurde durch den Bund das Seilbahndurchführungsgesetz (SeilbDG) vom 30.06.2017 erlassen.

In Hessen wird der Bau und Betrieb von Seilbahnen für den Personenverkehr durch das Hessische Seilbahngesetz vom 25.09.2006 geregelt.  

Aufsicht über Seilbahnen bedeutet Vollzug der seilbahnrechtlichen Vorschriften bei

  • der Planung und Genehmigung von neuen Seilbahnen,
  • Änderungen von bestehenden Seilbahnen,
  • Erteilung von Weiterführungsgenehmigungen bei Verkauf oder Vererbung von Seilbahnen und
  • wiederkehrende Prüfungen.

Im Regierungsbezirk Kassel gibt es vier Seilbahnen, drei Standseilbahnen, 45 Skischlepplifte, zwei Wasserski-Seilbahnen und eine durch Muskelkraft selbst zu bedienende Kurbel-Seibahn über die Fulda für Radler.

Kontakt

Seilbahnen
Karin Vey
Tel.: 0561 106 32 29
Fax: 0561 106 16 41
E-Mai: karin.vey@rpks.hessen.de