Windenergie

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Windenergie

Energiewende in Nord- und Osthessen

Das meistdiskutierte Thema in der Region ist der Ausbau der Windenergie. Das Regierungspräsidium Kassel ist als Bündelungsbehörde in vielen Bereichen für dieses Thema verantwortlich. Die drei wichtigsten sind: der Entwurf des Teilregionalplan Energie, das mit am stärksten diskutierte Thema Natur- und Landschaftsschutz und die konkreten Genehmigungsverfahren zu Windkraftanlagen. Die Entwicklung der Windenergienutzung in den Landkreisen finden Sie in der folgenden Tabelle und Karten ( LK . Fulda, LK Hersfeld-Rotenburg, LK Kassel, LK Schwalm-Eder, LK Waldeck-Frankenberg, LK Werra-Meißner)

Der Teilregionalplan:

Obwohl Windenergieanlagen nach § 35 Abs. 1 Nr. 5 BauGB privilegierte Vorhaben im Außenbereich sind, wird aufgrund der im Zeitverlauf immer weiter gestiegenen Raumbedeutsamkeit dieser Anlagen für Hessen ein planerischer Steuerungsbedarf im Sinne des Planungsvorbehaltes des § 35 Abs. 3 Satz 3 BauGB gesehen. Ziel ist eine Konfliktminimierung durch Lenkung des Windenergieausbaus in möglichst konfliktarme Räume bei gleichzeitiger Freihaltung weiter Bereiche von dieser Nutzung. Geleitet wird die Planung dabei von dem Prinzip, dass ein (späterer) Bau und Betrieb von Windenergieanlagen möglichst geringe Konflikte mit menschlichen oder dem Menschen dienenden Nutzungen und Funktionen sowie den Umwelt-, Kultur- und Sachgütern verursachen soll.
Die Errichtung und der Betrieb raumbedeutsamer Windenergieanlagen sind daher ausschließlich in den im Teilregionalplan Energie ausgewiesenen „Vorranggebieten für Windenergienutzung“ (VRG WE) zulässig. In diesen hat die Nutzung der Windenergie Vorrang vor entgegenstehenden Planungen und Nutzungen. Außerhalb der Vorranggebiete ist die Planung und Errichtung dieser Anlagen ausgeschlossen (§ 8 Abs.7 ROG).
Der Teilregionalplan Energie (Text, Begründungen, Karten, Umweltbericht) sowie weiterer Informationen sind hier einsehbar

Windenergie, Landschaft und Natur:

Umfangreiche Aufgaben sowohl bei der Festlegung der möglichen Vorranggebiete für Windenergienutzung als auch in späteren Genehmigungsverfahren nimmt im Regierungspräsidium Kassel das Dezernat Naturschutz bei Planungen und Zulassungen, Naturschutzdaten wahr. Es hat ein entscheidendes Wort mitzureden, wenn für den Regionalplan aus Suchräumen Vorrangflächen und bei den Zulassungsverfahren für Anlagen aus Anträgen Genehmigungen werden sollen.

Genehmigungsverfahren:

Unabhängig davon, ob Vorranggebiete für Windenergie feststehen, aber auch schon während der Aufstellung des Teilregionalplanes, bedeutet dies nicht, dass unkontrolliert ausgebaut werden darf. Generell bedürfen die Errichtung und der Betrieb von Windenergieanlagen mit einer Gesamthöhe von mehr als 50 Metern einer Genehmigung nach dem Bundesimmissionsgesetz (BImSchG). Nähere Informationen zu dem immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren sowie zu den Anforderungen an die Genehmigungsunterlagen erhalten Sie im Downloadbereich der Internetpräsentation des Hessischen Landesamtes für Umwelt und Geologie (HLUG).

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