Ländlicher Raum

Hier erhalten Sie unter anderem Informationen zu den Bereichen Dorf- und Regionalentwicklung sowie zu dem Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“

Ziel der Förderung der ländlichen Entwicklung ist, den ländlichen Raum als attraktiven Lebensraum zu erhalten, den demografischen und strukturellen Wandel aktiv zu gestalten und durch eine eigenständige Entwicklung die sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Potenziale zu mobilisieren. Dazu ist es erforderlich, dass Handlungsfelder wie z.B.

  • Infrastruktur
  • Versorgung
  • Mobilität
  • bürgerschaftliches Engagement und
  • Zusammenarbeit sowohl auf kommunaler als auch auf regionaler Ebene

abgestimmt und zukunftsfähig aufgestellt werden. Um eine gute Lebensqualität im ländlichen Raum zu erhalten und an die gesellschaftlichen Veränderungen angepasste Rahmenbedingungen zu erzielen, soll die Innenentwicklung gestärkt, der Flächenverbrauch verringert und die Energieeffizienz gesteigert werden (siehe auch Richtlinie des Landes Hessen zur Förderung der Ländliche Entwicklung).

In den Förderprogrammen „Ländliche Regionalentwicklung (LEADER)“, „Dorfentwicklung“ und „Dorfmoderation“, im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ sowie bei den Aktivitäten im Bereich „Landtourismusmarketing“ werden Fördermittel des Landes Hessen, der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union eingesetzt.

Den hessischen Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ hat das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUKLV) dem Regierungspräsidium Kassel übertragen. Die Umsetzung auf regionaler Ebene liegt bei den Landräten/Landrätinnen der Landkreise Bergstraße, Darmstadt-Dieburg, Fulda, Hersfeld-Rotenburg, Hochtaunuskreis, Kassel, Lahn-Dill-Kreis, Limburg-Weilburg, Main-Kinzig-Kreis, Marburg-Biedenkopf, Odenwaldkreis, Schwalm-Eder-Kreis, Vogelsbergkreis, Waldeck-Frankenberg, Werra-Meißner-Kreis und Wetteraukreis.

Der hessische Dorfwettbewerb ist ein Angebot an die Bewohnerinnen und Bewohner ländlich strukturierter und geprägter Dörfer, Veränderungen in ihrem Gemeinwesen nicht nur "zu erdulden" sondern initiativ mit zu gestalten. Die Ausrichtung des Wettbewerbs und seine Schwerpunkte werden im 3-Jahres-Rhythmus den gesellschaftlichen Veränderungen angepasst.