Hinweise zum Ausfüllen von Beihilfeanträgen

Sehr geehrte Antragstellerin,
sehr geehrter Antragsteller,
 


Beihilfen können nur auf Grund eines schriftlichen Antrages gewährt werden, ein anderes Verfahren ist nicht möglich. Die derzeit aktuellen Antragsvordrucke gibt es in der jeweiligen Dienststelle, oder Sie können sie auch unter http://www.rp-kassel.hessen.de aus dem Internet herunterladen.
Beim Ausfüllen Ihres nächsten Beihilfeantrages übernehmen Sie bitte bei der Schreibweise Ihres Namens, Vornamens sowie der Personalnummer ausschließlich die Angaben aus Ihrem letzten Bezügenachweis der Hessischen Bezügestelle (HBS).

  • Bitte stellen Sie Ihren Antrag ausschließlich unter Verwendung der amtlichen Vordrucke.
  • Bei Ihrem ersten Antrag benötigen wir vollständige Antworten auf alle Fragen, die für Sie und für Ihre berücksichtigungsfähigen Angehörigen zutreffen. Dies gilt auch, wenn keine Aufwendungen für diese Angehörigen geltend gemacht werden. Bitte reichen Sie das Grunddatenblatt gemeinsam mit der Langfassung des Antragsformulars ein.
    Wenn Sie innerhalb von 2 Jahren einen Folgeantrag stellen und sich an Ihren Angaben nichts geändert hat, haben Sie die Möglichkeit, das Kurzantragsformular zu verwenden.
  • Ihre Anträge müssen von Ihnen eigenhändig unterschrieben sein. Ihre Unterschrift auf dem Antrag ist notwendig; damit versichern Sie zugleich die Vollständigkeit und Richtigkeit Ihrer Angaben. Falls Sie aus gesundheitlichen oder anderen persönlichen Gründen dazu nicht in der Lage sind, beauftragen Sie bitte eine Vertreterin oder einen Vertreter. In diesem Fall benötigen wir eine schriftliche Vollmacht für Ihre Vertretung von Ihnen.
  • Die Mindestsumme für einen Antrag beträgt 250,-- €. Sofern Sie diese Mindestsumme innerhalb von 10 Monaten nicht erreichen, gewähren wir Beihilfe, wenn die Summe der Aufwendungen 25,-- € übersteigt.
  • Frist zur Antragstellung: Es gilt die Ausschlussfrist von einem Jahr, das heißt, die Beihilfe ist innerhalb eines Jahres nach Entstehen Ihrer Aufwendungen, also ab dem Datum des Ausstellens der Rechnung, des Kaufdatums oder des in der Bescheinigung aufgeführten Behandlungstags zu beantragen. Es gilt das Datum des Antragseingangs bei Ihrer Beihilfestelle (RP Kassel, Dezernat Beihilfe Hünfeld).
  • Wenn Sie Beihilfe für eine Sachleistung beantragen, fügen Sie bitte dem Beihilfeantrag zusätzlich eine Bescheinigung Ihrer gesetzlichen Krankenkasse über Ihre Krankenversicherungsbeiträge (ohne Beiträge zur Pflegeversicherung) bei, die während der letzten 12 Monate vor Antragstellung monatlich von Ihnen gezahlt worden sind. Zum Nachweis der Sachleistungen verwenden Sie möglichst die von der jeweiligen Krankenkasse zur Verfügung gestellten Vordrucke.
  • Wenn Sie gesetzlich versichert sind und Beihilfe zu Zuschussleistungen beantragen, benötigen wir auf allen Ihren Belegen jeweils einen Nachweis Ihrer Krankenkasse über die Erstattungsleistungen.
  • Wenn Sie zum ersten Mal Aufwendungen im Rahmen der Pflegeversicherung geltend machen oder sich die Pflegestufe ändert, fügen Sie bitte den Einstufungsbescheid der privaten oder sozialen Pflegeversicherung und den Vordruck "Pflege" bei. Bei stationärer Pflege fügen Sie Ihrem Erstantrag zusätzlich einen Nachweis Ihres Einkommens bei, sowie einen Einkommensnachweis Ihres Ehegatten bzw. Ihrer Ehegattin. Verändert sich Ihr Einkommen oder das Ihres Ehegatten bzw. Ihrer Ehegattin, benötigen wir ebenfalls den entsprechenden Einkommensnachweis.
  • Eine Zusammenstellung der Aufwendungen ist nicht mehr erforderlich. Es ist nur noch notwendig, die Anzahl der Belege zu vermerken und die Gesamtsumme der beantragten Aufwendungen anzugeben.


Ihre Aufwendungen weisen Sie durch Belege nach. Für Ihre Arznei- und Verbandsmittel, Hilfsmittel, Heilbehandlungen und Fahrtkosten fügen Sie bitte die ärztliche Verordnung bei.

Bitte reichen Sie keine Originalbelege mehr ein. Belege werden nicht zurückgeschickt (§ 17 Abs. 6 HBeihVO). Ihre eingereichten Belegkopien werden 10 Wochen nach Bearbeitung Ihres Antrages vernichtet.

Wir haben an Sie eine herzliche Bitte!
Sie helfen uns Ihre Anträge zuverlässig und schnell zu bearbeiten, wenn Sie Folgendes beachten:

  • nur deutlich lesbare Belege einreichen,
  • Anträge und Belege weder klammern noch heften,
  • keine aufgeklebten Belege (z. B. Rezeptabschriften) vorlegen,
  • mehrere Belege (z. B. Rezeptabschriften) nicht zusammenfassen, z. B. auf eine Seite fotokopieren - wir brauchen für jeden Beleg ein gesondertes Blatt,
  • Rezepte unbedingt in Originalgröße kopieren.


Aufbewahrungsfrist: Bewahren Sie Ihre Originalbelege oder Kopien der Belege bis drei Jahre nach Empfang der Beihilfe auf, sofern sie nicht bei der Krankenversicherung verbleiben.