Beihilfebemessungssatz

Maßgeblich für die Festsetzung des Bemessungssatzes sind im Wesentlichen folgende Kriterien:

  • Familienstand,
  • Anzahl der im Familienzuschlag berücksichtigungsfähigen Kinder,
  • Ehegatteneinkommen,
  • Art der Bezüge,
  • Art der Krankenversicherung,
  • Zuschüsse zum Krankenversicherungsbeitrag (z.B. durch Arbeitgeber und Rententräger) und
  • Art der Aufwendungen

Grundsätzlich gilt:

Bei Aufwendungen anlässlich einer stationären Krankenhausbehandlung erhöht sich der Bemessungssatz um 15 v. H. - höchstens jedoch auf 85 v. H. -. Dies gilt nicht für Sanatoriumsbehandlungen.

Für Empfänger von Versorgungsbezügen erhöht sich der Bemessungssatz um
10 v.H.; für Empfänger von Witwen- oder Witwergeld um weitere 5 v. H.

Der Bemessungssatz für die sogenannte Sachleistungsbeihilfe für in der gesetzlichen Krankenkasse freiwillig versicherte Beihilfeberechtigte und deren Angehörige nach Maßgabe des § 5 Abs. 5 HBeihVO beträgt unabhängig sonstiger Bemessungskriterien ausschließlich 50 v. H.

Für Leistungen bei dauernder Pflegebedürftigkeit (§ 9 HBeihVO) gelten andere Bemessungssätze. Diese finden Sie unter der Überschrift Pflege - dauerende Pflege.
Wenn Sie den für Sie zutreffenden Sachverhalt wählen, erhalten Sie Auskunft über die Höhe der Ihnen zustehenden Beihilfe.

Sie sind privat krankenversichert und erhalten keinen Beitragszuschuss zu Ihrem Krankenversicherungsbeitrag: (lesen )

Sie sind in einer gesetzlichen Krankenversicherung freiwillig krankenversichert und erhalten keinen Beitragszuschuss zum Krankenversicherungsbeitrag: (lesen )

Sie sind in einer gesetzlichen Krankenversicherung freiwillig krankenversichert und erhalten einen Beitragszuschuss zum Krankenversicherungsbeitrag: (lesen )

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