Zentrale Dienstunfallfürsorge, Sachschadensersatz

pixabay-teddy-562960_1920.jpg

Dienstunfallfürsorge

Zweck der Unfallfürsorge ist die Unterstützung bei der Beseitigung der Unfallfolgen, die durch einen Dienstunfall verursacht worden sind.

Ob und wann überhaupt ein Dienstunfall vorliegt und ggf. welche Fürsorgeleistungen dem Verletzten zustehen, regelt für die Beamtinnen und Beamten des Landes Hessen das Hessische Beamtenversorgungsgesetz (HBeamtVG).

Nicht jedes Ereignis im Dienst ist allerdings ein Dienstunfall im Sinne des Gesetzes. Der Dienstunfall wird definiert als ein „auf äußerer Einwirkung beruhendes, plötzliches, örtlich und zeitlich bestimmbares, einen Körperschaden verursachendes Ereignis, das in Ausübung oder infolge des Dienstes eingetreten ist“.

Zum Dienst gehören auch Dienstreisen, der Weg vom oder zum Dienst, der Besuch von Aus- und Fortbildungsveranstaltungen sowie die Teilnahme an dienstlichen Sitzungen oder sonstigen Dienstgängen, sofern diese genehmigt wurden. Alle Ereignisse und Umstände, die (überwiegend) der privaten Sphäre zuzurechnen oder als Gelegenheitsursache zu definieren sind, sind dagegen von der Unfallfürsorge nicht erfasst.

Die Unfallfürsorge des Dienstherrn für die Beamtinnen und Beamten ist das Gegenstück zur gesetzlichen Unfallversicherung für die Tarifbeschäftigten (Angestellte, Arbeiter) durch die Unfallkasse Hessen in Frankfurt.
Die Unfallfürsorge beim Regierungspräsidium Kassel ist für folgende Behörden/Dienststellen zuständig:

  • Polizeipräsidium Nordhessen, Polizeipräsidium Westhessen, Polizeipräsidium Osthessen, Polizeipräsidium Südosthessen, Polizeipräsidium Mittelhessen, Polizeipräsidium Südhessen, Polizeipräsidium Frankfurt am Main
  • Hessisches Polizeipräsidium für Technik (HPT), Hessisches Bereitschaftspolizeipräsidium (HBPP), Polizeiakademie Hessen (HPA)
  • Hessische Bezügestelle (HBS)
  • Hessische Landesfeuerwehrschule (HLFS)
  • Regierungspräsidium Kassel (RP)
  • „Kommunalisierte“ Mitarbeiter der hessischen Landkreise (ehemalige Beamtinnen und Beamte der Allgemeinen Landesverwaltung)
  • Schulen, Staatliche Schulämter, Studienseminare und Hessische Lehrkräfteakademie im Bezirk des Regierungspräsidiums Kassel
  • Landesamt für Verfassungsschutz Hessen (LfV)
  • Versorgungsempfänger des Landes Hessen

Die Sachbearbeitung der Dienstunfallfürsorge erfolgt durch ein elektronisches Verfahren. Daher ist es erforderlich, dass ausschließlich die unter Downloads eingestellten Formulare verwendet werden. Diese sind maschinell (PC) auszufüllen und bitte nicht zu tackern, heften, kleben etc., da die Anträge eingescannt werden. Entsprechende alte Formulare sind nicht mehr zu verwenden.

Hinweis
Sollte Ihr Browser (Internet Explorer, Chrome, Microsoft Edge, Firefox usw.) anbieten, PDFDateien zu öffnen, speichern Sie den Antrag ab und öffnen Sie ihn dann mit dem aktuellen Adobe Acrobat Reader (https://acrobat.adobe.com/de/de/acrobat/pdf-reader.html). Beim Ausfüllen der PDF-Dateien mit den browsereigenen PDF-Funktionen kommt es leider häufig zu Problemen.
Weitere Ausführungen zum Sachschadensersatz entnehmen Sie bitte dem nachfolgenden „Merkblatt Dienstunfallmeldung/Sachschadensersatzantrag“

Hessen-Suche