Anerkennung von Betreuungsvereinen

Nach dem Betreuungsgesetz kommt den Betreuungsvereinen eine sehr wichtige Stellung bei der Wahrnehmung von Betreuungen, aber auch bei der Werbung, Schulung und Beratung von ehrenamtlichen Betreuern zu. Ehrenamtliches und hauptamtliches Engagement sollen durch sie sinnvoll zusammengeführt werden.

 

Betreuer werden grundsätzlich durch das Vormundschaftsgericht bestellt. Dies kann eine dem Betroffenen nahestehende Person, der Mitarbeiter eines Betreuungsvereins oder eine sonst ehrenamtlich tätige Person, ein selbständiger Berufsbetreuer oder ein Beschäftigter der zuständigen Betreuungsbehörde sein. In bestimmten Fällen, nämlich dann, wenn der/die zu Betreuende durch (nur) eine Person nicht hinreichend betreut werden kann, kann das Vormundschaftsgericht auch einen anerkannten Betreuungsverein zum Betreuer bestellen. Zuständig für die Anerkennung eines rechtsfähigen Vereins als Betreuungsverein ist im Regierungsbezirk Kassel das Regierungspräsidium Kassel.

 

Rechtsgrundlagen

  • § 1908 f Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
  • Gesetz zur Reform des Rechts der Vormundschaft und Pflegschaft für Volljährige (Betreuungsgesetz -BtG)
  • Zweites Betreuungsrechtsänderungsgesetz
  • Hessisches Gesetz zur Ausführung des Betreuungsgesetzes
Kontakt

Andrea Wagner-Schwabe
Tel.: 0561 106 2656
Fax: 0561 106 2553
E-Mail: dezernat16@rpks.hessen.de

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