Verbundausbildung in kleinen und mittleren Unternehmen während der Corona-Pandemie

Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen hat ein Förderprogramm aufgelegt, um hessische Ausbildungsbetriebe dabei zu unterstützen, trotz Verunsicherungen, wirtschaftlicher Risiken und geschäftlicher Beeinträchtigungen infolge der Corona-Pandemie neue Ausbildungsverhältnisse einzugehen. Durch die Förderung von Verbundausbildungen soll das Ausbildungsangebot stabil gehalten und inhaltlich verbreitert werden.

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Symbolbild E-Learning

Gefördert wird das erste Ausbildungsjahr von Verbundausbildungen in kleinen und mittleren Unternehmen mit maximal 249 Mitarbeitenden, die im Ausbildungsjahr 2020 nach dem 1. Oktober 2020 und im Ausbildungsjahr 2021 nach dem 1. Oktober 2021 begonnen werden.

Die Ausbildung muss als Verbundausbildung durchgeführt werden. Dabei kooperieren mindestens zwei Partner pro Ausbildungsverhältnis, die durch gegenseitige Ergänzung in einem Beruf vollständig ausbilden. Die externen Ausbildungsabschnitte, die von den Verbundpartnern übernommen werden, müssen mindestens ein Drittel der Ausbildungszeit (ohne Berufsschulzeit) im ersten Ausbildungsjahr umfassen.

Die Förderung besteht aus einem Zuschuss zur Ausbildungsvergütung und einer Festbetragsförderung für externe Ausbildungstage, die zusammen beantragt werden müssen.

  • Der Zuschuss zur Ausbildungsvergütung umfasst die tatsächlich gezahlten monatlichen Ausbildungsvergütungen (ohne Sozialversicherungsanteile des Arbeitgebers und ohne Zuschläge wie z. B. Weihnachts- und Urlaubsgeld, Fahrtkostenvergütung, vermögenswirksame Leistungen) bis zum Abschluss des ersten Ausbildungsjahrs für die Höchstdauer von 12 Monaten.
  • Jeder externe volle Ausbildungstag (=Ausbildungstag bei einem Verbundpartner) wird mit einem Festbetrag von 68 Euro gefördert, externe volle Ausbildungstage mit elearning mit 34 Euro.

Ein Rechtsanspruch auf Gewährung der Fördermittel besteht nicht. Förderzusagen können nur im Rahmen der zur Verfügung gestellten Haushaltsmittel erteilt werden. Dabei ist die Reihenfolge des Antragseingangs maßgebend.

Weitere Informationen zum Förderprogramm finden Sie in dem im Downloadbereich zur Verfügung stehenden Merkblatt.

Weiter zur Antragstellung: hier

Kontakte

Caroline Hirt

Tel.: 0561 106 3418
Fax: 0611 32764 1662
E-Mail: caroline.hirt@rpks.hessen.de

Alexander Rezler

Tel.: 0561 106 2542
Fax: 0611 32764 1662
E-Mail: alexander.rezler@rpks.hessen.de

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