Schutzschirm für Ausbildungssuchende und Brückenqualifizierung für Frauen

Hessen hat als Optionsland traditionell eine besondere Verantwortung in Bezug auf die Begleitung der Arbeitsmarktförderung übernommen. Ein Akzent liegt hierbei auf der Verknüpfung von Arbeitsmarktförderung und Fachkräfteentwicklung durch passgenaue Qualifizierungsangebote.

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Angesichts der Corona-Krise entsteht hier ein zusätzlicher Bedarf, insbesondere zur Unterstützung des Übergangs von benachteiligten jungen Menschen in Ausbildung und für die qualifikatorische Förderung von Frauen. Dabei ist es entscheidend, schnell und regional differenziert in die Umsetzung zu kommen, zeitlich begrenzt zu agieren und die Maßnahmen passgenau auf die Anforderungen einer möglichen konjunkturellen Belebung nach Bewältigung der Corona-Folgen auszurichten.

Mit den seit Jahren etablierten regionalen Budgets verfügt die Hessische Arbeitsmarktförderung über ein wirksames Instrument zur Erreichung dieser Ziele. Hieraus ergeben sich im Rahmen des „Ausbildungs- und Qualifizierungsbudgets“ die zusätzlichen Förderangebote „Schutzschirm für Ausbildungssuchende“ und „Brückenqualifizierung für Frauen“.

Aus dem Sondervermögen „Hessens gute Zukunft sichern“ werden für die Umsetzung insgesamt 25 Mio. € zur Förderung von Projekten mit einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2021 zur Verfügung gestellt. Die Förderangebote „Schutzschirm für Ausbildungssuchende“ und „Brückenqualifizierung für Frauen“ sind Bestandteil des „Ausbildungs- und Qualifizierungsbudgets“ (AQB) des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration (HMSI).
Die Fördergrundsätze des AQB sind damit Grundlage für die Umsetzung.

  • Mit dem „Schutzschirm für Ausbildungssuchende“ werden Projekte für benachteiligte junge Ausbildungssuchende gefördert, die aufgrund der krisenbedingten Verwerfungen am Ausbildungsmarkt bislang nicht mit einem Ausbildungsplatz versorgt werden konnten.
  • Das Angebot „Brückenqualifizierung von Frauen“ fördert Projekte für arbeitslose oder von Arbeitslosigkeit bedrohte Frauen mit und ohne Kinder. Besonders erwünscht sind dabei Projekte für Alleinerziehende sowie Präventions-Projekte für Frauen, die sich noch in Arbeit befinden, aber von Arbeitslosigkeit bedroht sind.

Beide Förderangebote sind grundsätzlich rechtskreisoffen ausgerichtet.

Alle eingereichten Projektkonzepte sollten Elemente des digitalen Lernens einbeziehen. Die Anschaffung von Endgeräten zum digitalen Lernen kann Bestandteil des einzureichenden Ausgaben- und Finanzierungsplans sein.

Die geförderten Projekte haben eine Laufzeit von bis zu 15 Monaten und können vom 1. Oktober 2020 bis zum 31. Dezember 2021 durchgeführt werden.

Weitere Informationen erhalten Sie hier

Konzepte einschließlich Finanz- und Kostenplan können bis zum 14. September 2020 von den hessischen Landkreisen und kreisfreien Städten, von SGB II-Trägern sowie von Bildungs- und Qualifizierungsträgern beim

Regierungspräsidium Kassel
Dezernat 57
Am Alten Stadtschloss 1
34117 Kassel
E-Mail:
AQBudget@rpks.hessen.de
eingereicht werden.

Downloads: 

für zusätzliche Förderangebote im Rahmen des „Ausbildungs- und Qualifizierungsbudgets“:„Schutzschirm für Ausbildungssuchende“ und „Brückenqualifizierung für Frauen“.
mit Ausgaben- und Finanzierungsplan
zur Arbeitsmarktförderung
Kontakt

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Tel.: 0561 106 4170
E-Mail: katharina.funke@rpks.hessen.de

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