Auslandsbehandlung

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Beihilfe

Im Ausland entstandene Aufwendungen sind nur beihilfefähig, wenn es sich um Aufwendungen handelt im

Krankheits-, Pflege-, Geburts- oder Todesfall und nur insoweit und bis zur Höhe, wie sie in der

Bundesrepublik Deutschland beim Verbleiben am Wohnort entstanden und beihilfefähig gewesen wären.

 

Für die Vergleichsberechnung sind spezifizierte Belege erforderlich, die übersetzt sein müssen.

 

Sofern die Krankheitsaufwendungen eines Behandlungsfalles 1.000 € nicht übersteigen oder Aufwendungen

für ambulante Behandlungen sowie für stationäre Behandlungen in öffentlichen Krankenhäusern in einem

Land der Europäischen Union entstanden sind, sind diese ohne Beschränkung auf die Kosten innerhalb

der Bundesrepublik Deutschland beihilfefähig (§ 14 Abs. 2 Nr. 3 HBeihVO).

 

Die Einschränkungen gelten nicht bei dringenden Behandlungen auf einer Dienstreise sowie bei einer

vorherigen Anerkennung der Notwendigkeit auf Grund amts- oder vertrauensärztlichen Gutachtens.

Kosten des Rücktransports eines im Ausland Erkrankten sind nicht beihilfefähig.

 

Da unter Umständen hohe Eigenbelastungen entstehen können, empfiehlt sich in jedem Fall

vor Antritt einer Auslandsreise der Abschluss einer Auslandskranken- bzw. Rückholversicherung.