Ruhegehalt

Ein Ruhegehalt (Pension) wird gewährt, wenn der Beamte oder die Beamtin eine ruhegehaltfähige Dienstzeit von mindestens 5 Jahren abgeleistet hat oder die Ruhestandsversetzung aufgrund eines Dienstunfalls erfolgte.

Grundlage für die Berechnung des Ruhegehalts sind die ruhegehaltfähigen Dienstzeiten, aus denen sich ein individueller Ruhegehaltsatz ergibt und die ruhegehaltfähigen Dienstbezüge, die mit dem zuvor ermittelten Ruhegehaltsatz multipliziert werden.

Die Formel zur Berechnung des individuellen Ruhegehaltsatzes lautet:
ruhegehaltfähige Dienstzeiten (Jahre) x 1,79375 % = individueller Ruhegehaltsatz (%)
Die Formel zur Berechnung des Ruhegehalts lautet:
ruhegehaltfähige Dienstbezüge (€) x individueller Ruhegehaltsatz (%) = Ruhegehalt (€)

Versorgungsabschlag

Erfolgte die Versetzung in den Ruhestand vor Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze, ist das Ruhegehalt unter Umständen um einen prozentualen Versorgungsabschlag zu mindern. Ein solcher Abschlag ist lebenslang zu berücksichtigen und entfällt nicht mit Erreichen der geltenden Altersgrenze.

Ausführlichere Informationen können Sie dem Merkblatt zur Berechnung des Ruhegehaltes (siehe unter Downloads) entnehmen.

Kindererziehungszeiten

Sofern die Voraussetzungen vorliegen, kann das Ruhegehalt um einen Zuschlag für Kindererziehung oder einen Zuschlag für Pflegetätigkeit erhöht werden. Weitere Informationen hierzu können Sie dem entsprechenden Merkblatt (siehe unter Downloads) entnehmen.