Hinterbliebenenversorgung

Die Beamtenversorgung erstreckt sich nach dem Todesfall auch auf die Familienangehörigen und umfasst unter anderem

  • Bezüge für den Sterbemonat
  • Sterbegeld
  • Witwen- oder Witwergeld
  • Waisengeld
  • Unterhaltsbeitrag für Witwen, Witwer und Waisen

Bezüge für den Sterbemonat

Die Dienst- oder Versorgungsbezüge, die die/der Verstorbene für den Sterbemonat erhalten hat, werden nicht (anteilig) zurückgefordert.

Sterbegeld

Verstirbt ein Beamter/eine Beamtin im aktiven Dienst oder ein Beamter/eine Beamtin im Ruhestand, so wird der hinterbliebenen Ehegattin/eingetragenen Lebenspartnerin bzw. dem hinterbliebenen Ehegatten/eingetragenen Lebenspartner oder den Kindern Sterbegeld gezahlt.

War die bzw. der Verstorbene ledig und hatte keine Kinder, so kann den Verwandten der aufsteigenden Linie, Geschwistern, Geschwisterkindern sowie Stiefkindern, auf Antrag ein Sterbegeld gewährt werden, wenn diese mit der bzw. dem Verstorbenen in häuslicher Gemeinschaft gelebt haben oder die bzw. der Verstorbene ganz oder überwiegend für deren Lebensunterhalt aufgekommen ist.

Liegen diese Voraussetzungen nicht vor und sind Dritte für die Kosten der Bestattung aufgekommen, so kann unter bestimmten Voraussetzungen ein so genanntes Kostensterbegeld gewährt werden.

Witwen-/Witwergeld / Waisengeld

Der hinterbliebene Ehegatte/eingetragene Lebenspartner oder die hinterbliebene Ehegattin/eingetragene Lebenspartnerin erhält grundsätzlich Witwen- oder Witwergeld, während für berücksichtigungsfähige Kinder des/der Verstorbenen Waisengeld gezahlt wird.

Grundlage für die Hinterbliebenenversorgung ist grundsätzlich das Ruhegehalt, das die bzw. der Verstorbene erhalten hat bzw. hätte erhalten können, wenn sie oder er noch im aktiven Dienst tätig war und am Todestag in den Ruhestand getreten wäre.

Weitere Informationen zu diesem Thema können Sie den Merkblättern Hinterbliebenenversorgung und Waisengeld (siehe Downloads) entnehmen.
Das Merkblatt enthält auch eine Übersicht darüber, welche Unterlagen im Todesfall bei der Beamtenversorgung einzureichen sind.