Bleibt der vom Familiengericht festgestellte Betrag unverändert?

Das Familiengericht setzt einen Ausgleichsbetrag fest, der sich auf das Ende der Ehezeit bezieht. Dieser festgesetzte Monatsbetrag ist nicht statisch und erhöht oder vermindert sich anschließend immer zu dem Zeitpunkt, zu dem auch eine gesetzliche Anpassung der Versorgungsbezüge stattfindet.

Wird also beispielsweise im Rahmen einer Besoldungsanpassung entschieden, dass zu einem bestimmten Stichtag alle Versorgungsbezüge, die in festen Beträgen festgesetzt sind, um 2,5 % erhöht werden, wird auch der vom Familiengericht festgesetzt Ausgleichsbetrag entsprechend um 2,5 % erhöht.