Die Versorgungsbezüge werden ab 01. August 2022 und ab 01. August 2023 erhöht.

Die Bezügebestandteile, die Grundlage für Ihre Versorgung sind (z. B. die Grundgehälter der Besoldungsordnungen A, B, C, R, W, ruhegehaltfähige Amtszulagen und die allgemeine Stellenzulage Nr. 13 VB HBesO) und Bezügebestandteile, die in festen Beträgen festgesetzt sind (z. B. bei bestimmten Unterhaltsbeiträgen), erhöhen sich ab 01.August 2022 um 2,2 % und ab 1. August 2023 um 1,89 %.

Die Kürzung der Versorgungsbezüge aufgrund eines durchgeführten Versorgungsausgleichs nach § 63 HBeamtVG erhöhen sich ab 01. August 2022 um 2,1 % und ab 1. August 2023 um 1,79 %.

Einige wenige statische Bezügebestandteile sind grundsätzlich aufgrund gesetzlicher Regelungen von Erhöhungen ausgenommen.

In Einzelfällen können manuelle Umstellungen erforderlich sein (z.B. bei bestimmten Unterhaltsbeiträgen oder manuellen Kürzungen). Betroffene erhalten entsprechende Mitteilungen.

Einzelheiten können Sie dem „Gesetz über die Anpassung der Besoldung und Versorgung in Hessen in den Jahren 2022 und 2023 und zur Gewährung einer Corona-Sonderzahlung aus Anlass der COVID-19-Pandemie (HBesVAnpG 2022/2023) vom 8. Dezember 2021 GVBL I Nr. 46, S. 871 entnehmen.

Das Hessische Gesetz über die Gewährung einer Corona-Sonderzahlung gilt nicht für Versorgungsempfänger.

Ausnahme:

Eine Corona-Sonderzahlung erhalten Versorgungsempfänger in Höhe von

  • 500 Euro, wenn am 15. Oktober 2021 ein aktives Dienstverhältnis und zudem an mindestens einem Tag im Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Oktober 2021 Anspruch auf Dienstbezüge bestanden hat sowie
  • weitere 500 Euro, wenn am 15. Januar 2022 ein aktives Dienstverhältnis und zudem an mindestens einem Tag im Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis zum 15. Januar 2022 Anspruch auf Dienstbezüge besteht.

Bei Teilzeitbeschäftigung erfolgt diese Zahlung entsprechend der Arbeitszeit anteilig.