Abschlag/Vorschuss

Die Gewährung von Abschlägen/Vorschüssen auf eine zu erwartende Beihilfe ist gem. § 17 Abs. 7 HBeihVO und hierzu ergangenen Verwaltungsvorschriften möglich.

Hierbei soll die Abschlagszahlung angemessen sein und die später zu gewährende Beihilfe nicht übersteigen.

Ein Abschlag ist zu gewähren, wenn ein Krankenhaus, eine Rehabilitationseinrichtung, ein Sanatorium oder eine Dialyse- Institution, auch beim Nachweis der Beihilfeberechtigung, auf Vorauszahlung nicht verzichtet und der oder die Beihilfebe-rechtigte schriftlich einen Abschlag  bei der Beihilfestelle beantragt. Die Beantragung kann formlos unter Beifügung einer Zah-lungsaufforderung der Behandlungseinrichtung oder mit dem Abschlagsformblatt erfolgen.

Des Weiteren besteht die Möglichkeit, vor dem Kauf von besonders hochpreisigen Arzneimitteln einen Abschlag zu beantragen. Dies allerdings nur dann, wenn keine Apotheke bereit sein sollte, den Erwerb solcher Arzneimittel auf Rechnung und gegen Zahlungsfrist zu ermöglichen. In solchen Fällen kann schriftlich z.B. per FAX oder Email ein Abschlag unter Beifügung der ärztlichen Verordnung beantragt werden.

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