Bundesstiftung Frühe Hilfen

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Bundesinitiative

Durch die zum 01. Oktober 2017 errichtete Bundesstiftung Frühe Hilfen wird die Förderung der im Rahmen der Bundesinitiative Frühe Hilfen (2012-2017) aufgebauten Angebote der Frühen Hilfen fortgesetzt.

Gefördert werden die Personal- und Sachkosten für die Sicherstellung und den Ausbau von Netzwerken Frühe Hilfen, sowie Angebote der aufsuchenden Begleitung und Unterstützung von Familien. Hierzu gehört der Einsatz von Gesundheitsfachkräften in den Frühen Hilfen, sowie Ehrenamtsstrukturen und in diese Strukturen eingebundene Ehrenamtliche.
Weiterhin können Angebote an Schnittstellen und zur Gestaltung von Übergängen in den Frühen Hilfen gefördert werden.

Anträge sind bis zum 1. Oktober des Vorjahres beim Regierungspräsidium Kassel einzureichen. 

Weitere Informationen, u. a. das Gesetz zur Kooperation und Information im Kinderschutz (KKG), sowie das Kompetenzprofil für Gesundheitsfachkräfte in den Frühen Hilfen, finden Sie im Internet beim Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) unter
http://www.fruehehilfen.de/.

Aktionsprogramm Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche

Mit dem Aktionsprogramm Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche hat die Bundesregierung unter Nr. 2b) „Frühe Hilfen intensivieren“ eine Aufstockung der Bundesstiftung Frühe Hilfen um 50 Mio.€ für 2021 und 2022 beschlossen. Hessen erhält davon anteilig zusätzliche Mittel für die Frühen Hilfen im Rahmen des Aktionsprogramms für die Jahre 2021 und 2022, die im Rahmen eines Antragsverfahrens an die Städte und Landkreise weitergeleitet werden.
Die zusätzlichen Mittel sollen insbesondere für niedrigschwellige Unterstützungsangebote für belastete Familien eingesetzt werden und die bestehenden Förderinhalte der Bundesstiftung Frühe Hilfen befristet für 2021 und 2022 stärken. Bund und Länder haben sich auf eine Zusatzvereinbarung geeinigt, die alle notwendigen Regelungen zur Umsetzung der zusätzlichen Mittel enthält.
Ziel dieser Zusatzvereinbarung ist es den Herausforderungen und Bedürfnissen von Familien in Folge der Pandemie gerecht zu werden. Die Beschränkungen der Pandemie haben bei Kindern und Jugendlichen zu seelischen und körperlichen Belastungen geführt. Diese Kinder und Jugendlichen sowie deren Familien benötigen besondere Unterstützung, damit die Pandemie nicht lange nachwirkt und Ungleichheiten nicht manifestiert werden.

Kontakt

Tanja Konitzer
Tel.: 0561 106 2642
Fax: 0561 106 1631
E-Mail: tanja.konitzer@rpks.hessen.de

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