Vorgehen bei Anzeigen einer Schwangerschaft

Damit der Arbeitgeber den Mutterschutz wirkungsvoll umsetzen kann, ist zunächst Ihre Mitteilung über die Schwangerschaft erforderlich

  • Vorlage des Zeugnisses einer Ärztin/ eines Arztes oder einer Hebamme/ eines Entbindungshelfers über die Schwangerschaft gemäß § 5 Abs. 3 Mutterschutzgesetz (MuSchG) beim Personaldezernat Z3.
     
  • Dieses Zeugnis ist entscheidend für die Berechnung der Mutterschutzfristen und soll daher den mutmaßlichen Termin der Entbindung enthalten.
     
  • Die ursprüngliche Terminangabe kann durch ein späteres Zeugnis korrigiert werden.
     
  • Die Kosten für das Zeugnis trägt der Arbeitgeber (Korrekturzeugnisse, wenn sich z.B. der errechnete Entbindungstermin ändert, werden auf Antrag erstattet).
    Sofern eine Kostenangabe direkt auf dem Zeugnis vorgenommen wurde, müssen Sie nichts weiter veranlassen; über das Personaldezernat wird eine Rückerstattung an die in Ihren Personaldaten hinterlegte Bankverbindung vorgenommen.
    Falls es vorher noch keine Rückerstattung auf Ihre Bankverbindung gab, muss eine Unterschrift bei Z2 geleistet werden, sodass eine Überweisung erfolgen kann. Damit wird die Richtigkeit der Bankverbindung bestätigt.
     
  • Das Personaldezernat erstellt in persönliches Anschreiben an Sie. Aus diesem gehen die Mutterschutzfristen hervor. Zudem erhalten Sie weitere wichtige Hinweise.

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