Übersicht der Präsidentinnen und Präsidenten des Regierungspräsidiums Kassel

 

1867 - 1872 Eduard von Moeller
1872 - 1876 Ludwig von Bodelschwingh
1876 - 1881 August Freiherr von Ende
1881 - 1886 Botho Graf zu Eulenburg
1886 - 1887 Eduard Magdeburg
1887 - 1893 Anton Rothe
1893 - 1899 Maximilian Graf Clairon d'Hassouville
1899 - 1905 August von Trott zu Solz
1905 - 1919 Graf von Bernstorff
1919 - 1926 Gustav Springorum
1926 - 1927 Dr. Otto Stoelzel
1927 - 1933 Dr. Ferdinand Friedensburg
1933 - 1944 Konrad von Monbart
1944 - 1945 Ernst Beckmann
1945 - 1962 Dr. Fritz Hoch
1962 - 1975 Alfred Schneider
1975 - 1979 Dr. Burghard Vilmar
1979 - 1984 Heinz Fröbel
1984 - 1987 Dr. Burghard Vilmar
1987 - 1991 Dr. Ernst Wilke
1991 - 1993 Ilse Stiewitt
1993 - 1996 Inge Friedrich
1996 - 1999 Bertram Hilgen
1999 - 2003 Oda Scheibelhuber
2003 - 2009 Lutz Klein
seit 20.5.2009 Dr. Walter Lübcke

Übersicht
Eduard von Moeller
Eduard von Moeller
In den ersten reichlich anderthalb Jahrzehnten lag die Leitung der Bezirksbehörde, entsprechend den allgemeinen preußischen Vorschriften, in der Hand des in Kassel residierenden Oberpräsidenten der neugeschaffenen Provinz Hessen-Nassau.
Ludwig von Bodelschwingh
Ludwig von Bodelschwingh
Ludwig v. Bodelschwingh wurde im Januar 1872 zum Nachfolger v. Moellers ernannt. Er stammte aus einer Familie des westfälischen Uradels und hatte nach vollendetem juristischem Studium im Jahre 1838 seine Laufbahn als Oberlandesgerichtsassessor begonnen.
August Freiherr von Ende
August Freiherr von Ende
August Freiherr v. Ende, war als Sohn eines kurhessischen Forstbeamten in Waldau bei Kassel geboren, hatte jedoch selbst niemals in kurhessischen Diensten gestanden. In den fünfziger Jahren war er als Landrat in Waldenburg in Schlesien tätig, späterhin wurde er Polizeidirektor in Breslau.
Botho Graf zu Eulenburg
Botho Graf zu Eulenburg
Staatsminister Botho Graf zu Eulenburg, der am 17. August 1881 das Amt des Oberpräsidenten übernahm, legte bei dieser Gelegenheit sein Mandat im Preußischen Abgeordnetenhaus nieder. Graf Eulenburg war nach vollendetem Jurastudium in den Verwaltungsdienst eingetreten.
Eduard Magdeburg
Eduard Magdeburg
Eduard Magdeburg aus Bieberich, war nach Vollendung des Jurastudiums und Anfangstätigkeiten in den Provinzen Hessen-Nassau, Brandenburg, Hannover und Schleswig-Holstein und im Aisne-Departement als Hilfsarbeiter im preußischen Ministerium des Innern tätig gewesen.
Anton Rothe
Anton Rothe
Regierungspräsident Anton Rothe wurde am 11. März 1887 nach Kassel versetzt. Rothe gehörte offensichtlich der streng konservativen Richtung an und stand in einem lebendigen Verhältnis zur Kirche.
Maximilian Graf Clairon d'Hassouville
Maximilian Graf Clairon d'Hassouville
Maximilian Graf Clairon d'Haussonville war nach einer Reihe von Landratsjahren in Schlesien zunächst Oberregierungsrat, dann Regierungspräsident in Koeslin gewesen, als er zum Amtsnachfolger Rothes ernannt wurde.
August von Trott zu Solz
August von Trott zu Solz
August v. Trott zu Solz stammte aus einer Familie des hessischen Uradels. Er hatte seine Verwaltungslaufbahn als Regierungsassessor in Oppeln begonnen und war dann als Landrat in seiner Heimatprovinz zunächst in Höchst a. M., später in Marburg bestellt worden.
Graf von Bernstorff
Graf von Bernstorff
Wie manche seiner Vorgänger, so war auch Percy Graf v. Bernstorff, gleichzeitig Verwaltungsbeamter und Politiker. Sein Wesen war durch seine Herkunft und Erziehung geprägt. Einer seiner frühesten Vorgesetzten fand ihn sehr stark durch familiäre Interessen gebunden.
Gustav Springorum
Gustav Springorum
Regierungspräsident Gustav Springorum, aus einer Dortmunder Familie stammend, aber als Beamtensohn im Rheinland aufgewachsen, war im Regierungsbezirk nicht unbekannt, als er am 11. Oktober 1919 zum Regierungspräsidenten ernannt wurde.
Dr. Otto Stoelzel
Dr. Otto Stoelzel
Erst drei Monate nach der Pensionierung Springorums wurde Dr. Otto Stoelzel am 1. Mai 1926 zum Regierungspräsidenten bestellt. Er war als Sohn eines führenden preußischen Juristen, Adolf Stoelzel, in Kassel geboren.
Dr. Ferdinand Friedensburg
Dr. Ferdinand Friedensburg
Dr. Ferdinand Friedensburg wurde als Nachfolger Stoelzels zum Regierungspräsidenten berufen und trat sein Amt am 16.3.1927 an. Nach dem Abschluß des Bergbaustudiums legte er am Oberbergamt Breslau die Prüfung zum Bergassessor ab. Die Jahre 1914 bis 1918 war er Kriegsgefangener. bzw. in der Schweiz interniert.

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